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Buddelspaß beim Burgenbau

Am Schwarzen Busch Buddelspaß beim Burgenbau

14 Teams schaffen am Ostseestrand fantasievolle Gebilde aus Sand, Wasser, Steinen und Muscheln

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Nicht nur eine Sandburg, sondern ein ganzer Ort: Leni Schmallowsky (l.) aus Wangern, Matti Kruse und Annalotta Kruse aus Kirchdorf sowie weitere Mitstreiter hatten den Timmendorfer Hafen nachgebaut – mit dem Leuchtturm, Häusern, Schiffen und Buhnen. Dafür dab es den ersten Platz.

Quelle: Fotos: Norbert Wiaterek

Am Schwarzen Busch. Eine große Festung mit dicken Mauern, Torbögen, unterirdischen Gefängnissen und einem tiefen Burggraben, über den eine lange Brücke führt. Nur wenige Meter weiter ein filigranes Bauwerk, auf dem Muscheln und Seegras stecken. Daneben eine Meerjungfrau mit Seegras-Haaren und großen Flossen: Etwa 60 kleine und große Sandburgen- und Skulpturenbauer hatten am Sonnabend viel Spaß am Poeler Strand. Kinder und Erwachsene aus mehreren Bundesländern schufen, ausgerüstet mit Schaufeln und Eimern, gemeinsam fantasievolle Gebilde. 14 Gruppen traten beim vierten Sandburgenwettbewerb am Schwarzen Busch gegeneinander an. Das Motto lautete „Auf die Schippe, fertig, los!“

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14 Teams schaffen am Ostseestrand fantasievolle Gebilde aus Sand, Wasser, Steinen und Muscheln

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Jedes Team hatte einen Platz von fünf mal fünf Metern zur Verfügung. Dass der Sand immer feucht gehalten werden muss, damit ein Sandkunstwerk nicht gleich zusammenfällt, wusste Antonia Rehn vom Team „Buddelflink“. Während die Sechsjährige aus Dresden viele kleine Eimer mit Wasser schleppte, baute ihr Papa Dirk ein großes Schiff mit drei Schornsteinen und einer Flasche am Bug. Auch „Die unbesiegbaren Piraten“ waren fleißig. Die Kinder und Erwachsenen aus Cottbus, Dresden und Karlsruhe formten eine Piratenburg, einen Dino-Vulkan, eine lachende Krake und mehrere Schildkröten aus dem hellen Strandsand. Als Dekoration dienten Steine, Seegras, Holzstücke, Muscheln, Fahnen und Playmobil-Figuren.

Nach zwei Stunden intensiver Arbeit war die Jury gefragt. Bürgermeisterin Gabriele Richter, die Poeler Rapskönigin Lisa Thiele und der Maler Joachim Rozal hatten die Qual der Wahl. „Es war nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Alle waren kreativ, haben sich viel Mühe gegeben und wunderbare Kunstwerke geschaffen“, betonte die Bürgermeisterin von Poel. „Hier gibt es nicht nur klassische Motive wie Burgen und Seesterne. Das zeigt den Ideenreichtum der Sandkünstler“, freute sich Lisa Thiele über das Engagement.

Sieger wurden Annalotta, Matti und Anja Kruse aus Kirchdorf/Poel, Leni Schmallowsky aus Wangern sowie Johann und Albert Frank aus Wismar. Die „Sandwürmer“ hatten Timmendorf nachgebaut – mit Leuchtturm, Häusern und dem Hafen. Den zweiten Platz holten sich Patricia Settgast, Sandra Mirow und Frank Ewert vom Poeler Faschingsclub für den Umriss der Insel. Auf Platz drei kamen Jakob Skuddis, Jona Spreckelmeyer, Nando Hoyer, Simon Hencke und Niklas Leitermann, alle aus Hamburg, sowie Henry Radtke aus Lüneburg. Die „Beach Boys“ hatten die Elbphilharmonie mit Teilen des Hamburger Hafens und ein Aida-Schiff nachgebaut. Großer Vorteil ihrer „Elphi“: Das Konzerthaus war in weniger als zwei Stunden fertig und kostete nur etwas Geduld und Fingerspitzengefühl. Für alle Sandburgenbauer gab es Urkunden und erstmals Medaillen, für die drei erstplatzierten Teams auch Preise von Sponsoren.

Maik Triebess von der Kurverwaltung der Insel Poel freute sich über die gute Beteiligung und das gelungene Rahmenprogramm mit viel Musik und informierte: „Die Mecklenburgischen Ostseebäder starteten mit dem Sandburgenwettbewerb in die neue Badesaison.“ Die Insel Poel zählte im vergangenen Jahr rund 650000 Übernachtungen von Urlaubern. „Ich rechne damit, dass wir diese Zahl in diesem Jahr sprengen“, so Gabriele Richter.

Norbert Wiaterek

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