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Wismar Bürgerbeirat fördert mit 7700 Euro Projekte in Altstadt
Mecklenburg Wismar Bürgerbeirat fördert mit 7700 Euro Projekte in Altstadt
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00:01 22.07.2016
Maskenbauer Lars Maué präsentiert Festbesuchern während seiner Performance „ein Kostüm mit Schutzraum“ für Menschen mit Handicap. Es entstand während eines Jugendtheaterprojekts. Quelle: Haike Werfel

7700 Euro hat der im vergangenen September neu gewählte Altstadtbeirat bereits für kleinere Maßnahmen und Projekte ausgegeben. Das berichtete Sprecherin Regina Hoppe auf dem Sommerfest zum 15. Altstadtforum. Es fand am Mittwochabend am TiL statt, dem „Treff im Lindengarten“.

Mit dem Geld wurden unter anderem der erste Pflanzenflohmarkt gefördert, ein Mittelalterfest, die Spielwiese open air auf dem Fest der Demokratie im Alten Hafen, die Ausstellung „Wasser und Raum“ im Rahmen der DIA an der Hochschule, die Literaturnacht auf dem Marienkirchplatz und es wurden Schwimmwesten für Flüchtlinge gekauft, die an einer Regatta teilnahmen. Von den bisher eingereichten elf Anträgen sind laut Sprecherin neun gefördert worden. Im sogenannten Verfügungsfonds für die Altstadt im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ stehen in diesem Jahr nur noch 2300 Euro zur Verfügung. „Das ist ein gutes Ergebnis. Wir sind sehr froh über die vielen Anträge bisher“, zeigte sich Regina Hoppe zufrieden. Das sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen.

Der Altstadtbeirat kann jedes Jahr über 10000 Euro verfügen. Er ist ein Bürgergremium, das das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ in der Wismarer Altstadt begleitet.

Auf dem Sommerfest bei Musik und Gegrilltem informierten sich Interessierte über die Arbeit des Altstadtbeirates, der alle zwei Jahre gewählt wird, sowie über die geförderten Projekte und Initiativen. Außerdem waren neue Ideen gefragt, um die soziale, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung in der Altstadt weiter zu stärken. Im lockeren Gespräch auf der Terrasse des neuen Bürgertreffs „TiL“ an diesem lauen Sommerabend wurden sie besprochen und entwickelt. Das Bürgerhaus lud zur Besichtigung ein und dazu, die verschiedenen Angebote kennenzulernen. Im Lindengarten traf sich die Qigong-Gruppe und Maskenbauer Lars Maué führte eine modifizierte Performance auf.

Haike Werfel

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