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Bürgermeisterin für Küstenschutz in Timmendorf

Timmendorf Bürgermeisterin für Küstenschutz in Timmendorf

Poels Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.) hält Maßnahmen für den Küstenschutz in Timmendorf für erforderlich.

Timmendorf. Poels Bürgermeisterin Gabriele Richter (ptl.) hält Maßnahmen für den Küstenschutz in Timmendorf für erforderlich. Dazu fanden Gespräche mit Vertretern des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg statt.

„Anlass war der aus küstenschutzfachlicher Sicht unzureichende Sturmflutschutz des hinter der Düne gelegenen Niederungsgebietes mit seiner intensiven Nutzung durch den Campingplatz. Da aufgrund der rechtlichen Situation Küstenschutzmaßnahmen in Landeszuständigkeit nicht möglich sind, hatten wir erörtert, ob die notwendigen Maßnahmen in Trägerschaft der Gemeinde bei Förderung durch das Land realisiert werden könnten“, so die Bürgermeisterin.

Die Vertreter des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg erklärten, dass es im Land dazu noch Ende März eine Förderrichtlinie für die Förderung von Küstenschutzmaßnahmen geben werde.

Als mögliche Maßnahme sollen Buhnensysteme — 17 Buhnen mit einer Länge von 90 Metern und einem Abstand von 80 Metern — gesetzt und eine Sandvorspülung vorgenommen werden. Dabei gehe es um die Zufuhr von etwa 80000 m³ Sand.

Gabriele Richter: „Die Düne ist so zu verstärken, dass sie gegen Sturmfluten mit Wiederkehrintervall bis zu 100 Jahre Schutz bietet. Dieses Schutzniveau erscheint in Anbetracht der intensiven Nutzung des Gefährdungsgebietes angemessen. Gegenwärtig bietet die Düne nur Schutz gegen Sturmflutereignisse mit einem Wiederkehrintervall von maximal 40 Jahren.“

Für diese Maßnahme werden Kosten in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro geschätzt. Als Fördersatz für den Buhnenbau sind grundsätzlich 80Prozent vorgesehen. Für die Sandvorspülung kann der Fördersatz 95 Prozent betragen, so die Bürgermeisterin.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Westmecklenburg werde die Kosten und die Maßnahme für die Gemeinde darstellen und den genauen Abschnitt am Strand ermitteln. Die Ergebnisse werden den Gemeindevertretern in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt, um sie dann auch diskutieren zu können.

Gabriele Richter: „Durch die Erderwärmung und die damit verbundenen Veränderungen im Klima hat sich gezeigt, dass häufigere und stärkere Sturmereignisse verbunden mit Küsten- und Dünenabbrüchen stattfinden und auch weiterhin zu erwarten sind. Ich halte daher die Verbesserung der Küstenschutzmaßnahmen für dringend notwendig.“

Von Heiko Hoffmann

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