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Bürgermeisterkandidaten stellen sich Fragen im Zeughaus

Wismar Bürgermeisterkandidaten stellen sich Fragen im Zeughaus

Kinder und Jugendliche haben sich die Wismarer Bürgermeisterkandidaten genauer angesehen. Und so mancher hatte nach zwei Stunden seine Wahl bereits getroffen.

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Reihum gingen die Fragen der Kinder und Jugendlichen an die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im April.

Quelle: Nicole Buchmann

Wismar. In der Hansestadt stehen am 15. April Bürgermeisterwahlen an. Bereits im März wählen die Unter-16-Jährigen. Am Mittwoch nutzten deshalb Mädchen und Jungen auf Einladung des Kinder- und Jugendparlamentes die Möglichkeit, sich über die vier Kandidaten zu informieren. Der amtierende Bürgermeister Thomas Beyer (SPD), der erneut antritt, Hans-Martin Helbig (FDP), der von CDU, FDP/Grüne und Für-Wismar unterstützt wird, Angelo Tewes (AfD) sowie Horst Krumpen (Die Linke) stellten sich den Fragen.

Und die bezogen sich sowohl auf Persönliches als auch die politischen Ziele der Kandidaten. Sie erfuhren, wer Fußball spielt, segelt oder joggen geht. So mancher zählte nun auch Politik zu seinen Hobbys. Auf die Frage, was sie anders machen wollen als der amtierende Bürgermeister, fiel nicht jedem auf Anhieb eine Antwort ein.

Karaoke, Strand und viel, viel Geld

Dafür erklärten die Kandidaten, wie sie sich um Angebote für Kinder und Jugendliche kümmern wollen. Ideen wie ein ordentlicher Strand in Wendorf, ein kostenloser Nahverkehr oder Unterstützung vonseiten der Stadt für eine Karaokebar kamen auf den Tisch. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungen war ein viel zitiertes Wort. 

Aber auch „Kommune“ und „ÖPNV“ fielen. „Manche Wörter kennen wir noch nicht. Da frage ich mich, was die wohl meinen“, sagte Emma Laurén Käkmeister.Dann durften die Kandidaten Geld ausgeben - drei Millionen Euro. Sie flossen unter anderem in die Ausstattung von Jugendclubs, ins Ehrenamt oder ins Kinder- und Jugendparlament. Tim Herberg machte sich derweil fleißig Notizen. Der Zehnjährige wusste genau, wofür er das Geld ausgeben würde. „Für die Armen, für Krankenhäuser und Pflege und den alten Lokschuppen.“ Da seien die Fenster schon so gammelig.

Favoriten stehen fest

Seine Wahl hatte Tim nach der Veranstaltung bereits getroffen. „Ich weiß jetzt, wer mein Bürgermeister sein soll.“ Alina Bernadette Massa gefiel vor allem die Vorstellungsrunde. „Da habe ich die verschiedenen Seiten an den Kandidaten gesehen und was sie im Leben bereits geleistet haben“, sagte die 14-Jährige. Für sie sei wichtig, welcher Partei der künftige Bürgermeister angehört.

Auch Carlo Oday hat einer der vier Kandidaten überzeugt. „Ich habe mitbekommen, wofür sie sich interessieren, und mich dann entschieden“, sagte der 12-Jährige. Die Veranstaltung sei eine gute Möglichkeit gewesen, alle mal zu treffen. Beeindruckt war Carlo auch vom Umgangston: „Freundlich - so wie es sich in der Öffentlichkeit gehört.“

Buchmann Nicole

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