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Bürgerschaft spricht sich für Musikschulgebäude aus

Wismar Bürgerschaft spricht sich für Musikschulgebäude aus

Noch viel Gesprächsbedarf vorhanden / Musikschüler veranstalten spontanes Konzert auf dem Marktplatz

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Die Schüler der Wismarer Musikschule spielten vor der Sitzung auf dem Marktplatz.

Quelle: Nicole Hollatz

Wismar. Draußen spielt die Musik, drinnen wird diskutiert. Die Mitglieder der Wismarer Bürgerschaft haben sich in der gestrigen Sitzung deutlich für den Erhalt des Standortes der Musikschule am Turnplatz ausgesprochen. Alle Fraktionen stimmten dem Antrag der Für-Wismar-Fraktion zu – nach langer Debatte. Vor der Sitzung haben sich rund 150 Musikschüler, Eltern und Lehrer auf dem Marktplatz versammelt, um mit einem musikalischen Flashmob auf die Wichtigkeit ihres Kulturzentrums aufmerksam zu machen. Ihre Befürchtung: Die Schließung des Gebäudes und dezentraler Unterricht (die OZ berichtete).

Im Frühjahr des vergangenen Jahres hat die Bürgerschaft die Stadtverwaltung damit beauftragt, eine mögliche Fusion der städtischen Musikschule mit der Kreismusikschule zu prüfen. „Es ist gut, dass die Verhandlungen vorangetrieben wurden“, sagte Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). „Die Gespräche mit der Landrätin laufen noch, wir hoffen diese im Oktober abzuschließen.“ Dann werde der Bürgerschaft wie auch dem Kreistag ein entsprechender Beschlussvorschlag vorgelegt. „Lassen Sie uns diese Ergebnisse erst einmal abwarten“, plädierte Senator Michael Berkhahn (CDU). Sicher ist:

Spricht sich die Bürgerschaft für das Gebäude am Turnplatz aus, dann muss die Stadt Wismar dieses unterhalten – Fusion hin oder her.

Für René Dome von der Fraktion FDP/Grüne zu kurz gedacht: „Wir werden immer Probleme haben, solche freiwilligen Leistungen zu bezahlen. Die Erhaltung des Gebäudes ist mir zu wenig, wir brauchen ein breites Konzept.“ Seiner Meinung nach habe die Musikschule deutlich mehr Auslastungspotenzial.

Die Linken erklärten sich bereit dafür, aus dem Haushalt der Stadt die Gelder bereitzustellen, um das Gebäude zu unterhalten. Einen Zuschuss für eine gemeinsame Musikschule dürfe es dann jedoch nicht geben. Auch die CDU ist bereit, die Kosten zu tragen: „So viel Geld muss man sich leisten können“, sagte Fraktionsmitglied Wolfgang Box. Der Gedanke der Fusion solle weiterverfolgt werden, jedoch mit dem Gebäude in Wismar. „Und nun lassen sie uns den Deckel wieder schließen, dass das Überkochen ein Ende hat“, so Box. Nach runder einer Stunde Diskussion wurde dieser Bitte gefolgt – vorerst.

Vanessa Kopp

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