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Wismar CDU fordert beleuchteten Weg zwischen Wismar und Gägelow
Mecklenburg Wismar CDU fordert beleuchteten Weg zwischen Wismar und Gägelow
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00:01 02.05.2016

Der Fuß- und Radweg in der Lübschen Straße stadtauswärts in Richtung Gägelow soll nach dem Willen der CDU-Fraktion beleuchtet werden. Konkret geht es um den etwa 700 Meter langen Abschnitt zwischen Ecke Erwin-Fischer-Straße und der Kreuzung Zierower Landstraße.

Als Grund wird mangelnde Sicherheit für Schüler und Erwachsene ins Feld geführt — Die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf und schätzt die Kosten auf 110 000 Euro

Als Grund wird mangelnde Sicherheit ins Feld geführt. „Zu den täglichen Nutzern gehören viele Fahrradfahrer, die den Weg in die Innenstadt als Arbeits- beziehungsweise Schulweg nutzen. Viele Bewohner des Ostseeblicks und auch Mitarbeiter der anliegenden Geschäfte um das Marktkauf-Center monieren weiterhin die fehlende Beleuchtung“, schildert CDU-Fraktionschef Siegfried Ballentin die Situation.

In der März-Sitzung der Bürgerschaft wurde der Prüfauftrag an den Bürgermeister angenommen.

In einer Anwort kommt die Verwaltung zu dem Schluss, „einen unmittelbaren Handlungsbedarf gibt es derzeit nicht, sodass eine kurz- und mittelfristige Umsetzung nicht empfohlen wird.“ Die Verwaltung weist daraufhin, dass an dem betreffenden Abschnitt keine Häuser stehen. Der Rad- und Gehweg diene als Verbindung von Wismar in Richtung Gägelow/Proseken. Um die Schulen in Wendorf zu erreichen, stehe alternativ die Strecke Bruno-Tesch-Straße/Zierower Weg zur Verfügung.

Außerdem weist die Stadt darauf hin, dass die Maßnahme nicht im beschlossenen Doppelhaushalt 2016/17 enthalten ist. Die geschätzten Kosten, um Straßenlampen zu installieren, belaufen sich auf 110

000 Euro.

Mit diesem Prüfergebnis ist die CDU alles andere als zufrieden. „Die Beantwortung der Stadtverwaltung fällt aus unserer Sicht zu knapp aus und beleuchtet — im wahrsten Sinne des Wortes — nicht die tatsächlichen Gegebenheiten“, erklärt Pressesprecher Tom Brüggert. „Dass es sich bei der Strecke nicht um einen Hauptverkehrsweg vom Ostseeblick/Hinter Wendorf nach Wendorf oder gar zur Seeblick-Grundschule handelt, ist uns durchaus bewusst. Vielmehr stellt dieser Fuß- und Radweg aber die Hauptanbindung in die Innenstadt dar und somit zum Beispiel auch zu den beiden Gymnasien GHG und GSG und auch zur Goethe-Gesamtschule.“

Als weitere Nutzer führt Tom Brüggert die Beschäftigten des Marktkauf-Centers und der anliegenden Geschäfte und Gewerbeeinheiten an. „ Wir haben erwartet, dass die Verwaltung die Sorgen der Bürger und die daraus resultierenden Prüfaufträge der Fraktionen ernster nimmt. Zumindest hätte die Prüfung eine detailliertere Kostenschätzung und auch eine realistischere Gesamtbetrachtung benötigt. Das Thema der fehlenden Beleuchtung dieses Weges ist nicht erst seit dem letzten Wendorfer Stadtteilgespräch ein Thema“, kritisiert Brüggert das aus seiner Sicht „lapidare Abtun“.

Der CDU sei bewusst, dass die zu erwartenden Kosten nicht im Doppelhaushalt eingeplant sind. „Bei einer positiven Kosten-Nutzen-Analyse sollten sie aber auf die Prioritätenliste des nächsten Haushaltes kommen“, so der Sprecher.

Von Heiko Hoffmann

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