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Wismar Das neue ZDF-Traumschiff macht im Wismarer Hafen fest
Mecklenburg Wismar Das neue ZDF-Traumschiff macht im Wismarer Hafen fest
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00:04 14.01.2015
Die 193 Meter lange „Amadea“ mit Platz für 600 Gäste kommt am 10. Juli wieder nach Wismar. Fotos (2): Hans-Joachim Zeigert

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die nächsten Folgen der beliebten Herz-Schmerz-Kreuzfahrergeschichten werden an Bord der „Amadea“ gedreht, so die aktuelle Information des ZDF. Das Flaggschiff von Phönix-Reisen befindet sich bereits im pazifischen Ozean in Südsee-Gefilden. Damit steigt die große weiße Lady, die 193 Meter lang ist und Platz für 600 Passagiere bietet, zum fünften ZDF-Traumschiff auf. Laut jetzigem Routenplan steht auch fest: Der schnittige Kreuzfahrer macht auch in diesem Jahr in Wismar fest und zwar am 10. Juli von 7 bis 13 Uhr.

Das bisherige Traumschiff, das MS „Deutschland“, ist 175 Meter lang und kann 520 Passagiere aufnehmen. Doch die Eigner des Schiffes befinden sich schon länger in finanzielle Schieflage. Das Debakel begann bereits im Jahr 2010. Seitdem befindet sich die Reederei nicht mehr im Familienbesitz und gehörte zwischendurch nacheinander zwei Münchner Beteiligungsgesellschaften. Jetzt hat das Amtsgericht Eutin in Ostholstein das Insolvenzverfahren eröffnet, da auf dem Traumschiff inzwischen Verbindlichkeiten von etwa 60 Millionen Euro lasten. Damit war auch der Start der Weltreise ab dem 18. Dezember des Vorjahres geplatzt. Während dieser Zeit sollten die weiteren Dreharbeiten in der Südsee erfolgen. Das Schiff soll sich, von einer Notbesatzung betreut, noch immer vor Gibraltar aufhalten. Angaben über einen vermeintlichen Verkauf des Schiffes an eine amerikanische Reederei wollte der zuständige Insolvenzverwalter weder bestätigen noch dementieren.

Die „Amadea“ dagegen kreuzt noch bis zum 24. März in der pazifischen Inselregion am anderen Ende der Welt. Damit können geplante Dreharbeiten vor Macao und Cook Island noch gut realisiert werden.

Denn landseitig haben Außenaufnahmen in diesen Regionen bereits begonnen. Weihnachten dieses Jahres und Neujahr 2016 sollen diese neuen Folgen auf Sendung gehen. Begünstigend für die „Amadea“ ist außerdem, dass noch ausreichend freie Kabinenplätze für die Filmakteure verfügbar sind. „Traumschiff“-Produzent Wolfgang Rademann hatte bereits das Schiff inspiziert und sich eindeutig dazu positioniert, dass es Verhandlungen mit möglichen neuen Eigentümern der „Deutschland“ nicht geben wird. Als zum Premierenbesuch der „Amadea“ in Wismar am 8. Juli 20013 deren Kapitän Jens Thorn, ein gebürtiger Travemünder, sagte: „Wir kommen gern wieder“, konnte noch niemand eine solche Entwicklung erahnen. Auch nicht Michael Schulze, Direktor Schiffsreisen von Phoenix. Er erklärte bereits damals gegenüber der OSTSEE-ZEITUNG: „Wir planen immer langfristig und sind deshalb zuversichtlich, auch Wismar weiterhin mit im Programm zu haben.“ Damit wartet das Unternehmen gleich mit zwei Schiffen als Serienstars auf. Denn mit „Verrückt nach Meer“ läuft seit dem 11. Januar 2010 in der ARD an Bord des Schwesterschiffes „Albatros“ eine weitere Kreuzfahrer-Serie. Hier steht allerdings mehr das Leben an Bord aus Sicht der 350-köpfigen Crew um ihren norwegischen Kapitän Morten Hansen im Vordergrund, der mit seiner charmanten Art stets gute Laune verbreitet. Auch auf dieses Schiff dürfen sich die Hansestädter freuen, denn es hat sich zur Wismar-Premiere gleich zweimal angemeldet, am 16. und 21. Dezember dieses Jahres.



Hans-Joachim Zeigert

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