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Wismar Dei Bahnhoff
Mecklenburg Wismar Dei Bahnhoff
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00:00 04.12.2017

Väle Johr führ ick mit öffentliche Verkiehrsmittel tau miene Arbeit. Uns Bahnhoffshus up ’n Dörp wier lütt, aewer bi Schmuddelwäder warm. Dei Aben bullerte siet Klock 5 an. Dei Bahnhoff von Wismar wier vergliekswies modern, ok wenn nich allens Gold wier, wat glänzte. Maehmal bloß blank Kaugummipapier. Hütigendags is ’ne Fohrt mit ’n Toch ’n Kulturschock. Dat man up dei lütten Bahnhöf in’n Rägen steiht, doran hett man sick gewöhnt. Ok doran, dat Ansagen fählen, wenn dei Toch tau spät kümmt. Dei Wismarer Bahnhoff ward nu ümbugt, deswägen is hei vör ’n Tunnel inrüst. Früher künn man in ’n Tunnel dei Spältüch-Loks bi’t Führen taukieken. Hüt is hei in miene Ogen ’n Schandfleck. Den ’n Bessen hett dor lang keiner schwungen. Öwerall Dreck, Pinkelecken un Spinnwäben. In dei Bahnhoffshall is dat nich bäder. Dor hängen dei Dören scheif in dei Angeln. Wenn sick an dei Ingangsdör einer öwergäben hett, föhlt sick för dei Reinigung keiner taustännig. Gäst ut ganz Düütschland un alle Welt kamen hier an. Hartlich willkommen in de Unesco-Kulturerbestadt Wismar!

Annalena

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