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Der Ärger mit Straftzetteln

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Mit dem Parken in einer fremden Stadt ist das ja so eine Sache. Erst sucht man nach einer freien Lücke, und wenn man sie gefunden hat, fragt man sich: Darf man hier überhaupt stehen?

Mit dem Parken in einer fremden Stadt ist das ja so eine Sache. Erst sucht man nach einer freien Lücke, und wenn man sie gefunden hat, fragt man sich: Darf man hier überhaupt stehen? Das hat ein Urlauber aus Nordrhein- Westfalen getan, als er sein Auto zwischen den Wiesen in der Lagerstraße nahe des Wismarer Hafens abstellte. Weit und breit sei kein Parken-Verboten- Schild zu sehen gewesen, schreibt er in einem Brief an die OSTSEE-ZEITUNG. Deshalb habe er schließlich noch andere Touristen ermuntert, dort auch ihre Fahrzeuge abzustellen. Umso verärgerter sei er gewesen, als bei seiner Rückkehr ein Strafzettel zwischen den Scheibenwischern klebte. Als ihn die Politesse auf die Hinweisschilder am Hafeneingang verwies, fühlte er sich an die Methoden in der Ostzone erinnert, „als man um die Häuser schlich, um zu erfahren, wer Westfernsehen schaut“. Seinen Urlaub will er nächstes Jahr in Bayern machen. Seine Wut ist verständlich, über Strafzettel ärgert sich jeder. Aber wie die Stadt mitteilt, gelte der ganze Bereich als Zone mit eingeschränktem Halteverbot, es darf also nur in den dort ausgewiesenen Parkflächen geparkt werden. Die Schilder würden an den jeweiligen Zufahrten stehen. Der Stasi-Vergleich ist deshalb ziemlich daneben: Politessen sind nirgends beliebt – weder im Osten noch im Westen – sie machen nur ihren Job.

OZ

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