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Der Fall Stefanie*

Der Fall Stefanie*

Die Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof hatten international für Aufsehen gesorgt. Über 1100 Strafanzeigen sind eingegangen.

Die Übergriffe auf Frauen in der

Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof hatten international für Aufsehen gesorgt. Über 1100 Strafanzeigen sind eingegangen. Seit gestern steht erstmals ein Angeklagter ausländischer Herkunft wegen versuchter sexueller Nötigung vor Gericht. Die 34-jährige Stefanie aus der Nähe von Grevesmühlen war ein Opfer, reichte ebenfalls Strafanzeige ein. Sie ist noch immer arbeitsunfähig. Mit ihrem Freund wollte sie damals das erste Mal nach der Geburt ihrer heute vierjährigen Tochter Silvester ausgelassen Party machen.

Es waren unglückliche Umstände, die dazu führten, dass sie ohne ihn am Hauptbahnhof war. Er musste kurzfristig für einen erkrankten Kollegen die Nachtschicht übernehmen. Stefanie ging allein mit ihren Bekannten. Ihre ansatzweisen Schilderungen reichen aus, um zu erkennen, was sie durchgemacht hat. „Ich hatte überall Hände. Und dann das Grölen und Lachen

der Typen. Ich höre es jede Nacht.“

OZ

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