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Wismar Dichtkunst am Arbeitsplatz
Mecklenburg Wismar Dichtkunst am Arbeitsplatz
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00:05 10.01.2017

Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst du nur das Zauberwort.“ So dichtete Joseph von Eichendorff 1835 und beschrieb die verborgene Poesie in der Welt. Und dazu zählt irgendwie ja auch der Arbeitsplatz. Wenn ich mir meinen anschaue, sehe ich nichts Poetisches: der Computer, der Bildschirm, das Telefon, der Becher mit halb erkaltetem Tee. Alles eher prosaisch als poetisch. Aber weil heute der Tag der Poesie am Arbeitsplatz ist, will ich versuchen, in den alltäglichen Gegenständen doch eine Art von Poesie zu entdecken. Vielleicht so:

Ein kleiner, schwarzer Kasten,

die Leitung in die Welt,

verbunden mit den Tasten,

die Worte schnell erfassten

und Zeitung flink erstellt.

Oje, da muss ich wohl noch üben. Aber immerhin ist heute der Tag, an dem weltweit am Arbeitsplatz alle dichterisch tätig werden dürfen. Dieser Tag will darauf aufmerksam machen, dass viele bekannte Dichter neben dem Schreiben noch einer anderen Tätigkeit nachgehen mussten.

OZ

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