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„Die Explosionsopfer brauchen dringend Nothilfe“

Wismar „Die Explosionsopfer brauchen dringend Nothilfe“

Nach Unfall in einem Restaurant: Frieder Weinhold vom Christlichen Hilfsverein Wismar will mit Spenden eine Sondertour nach Albanien fahren

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Nach der Explosion eines Gastanks im albanischen Dardhas: Silvia Godknecht, Inge Schellbach, Jörg Fechner und Heinz Godknecht (v.l.) packen beim CHW in Wismar Hilfsgüter.

Quelle: Privat

Wismar. Bei der Explosion eines Gastanks in Dardhas, einem Ortsteil von Pogradec in Albanien, sind am 1. Februar 37 Menschen schwer verletzt worden. „Da die betroffenen Familien sehr arm sind, möchte der Christliche Hilfsverein Wismar (CHW) sie mit Kleidung, Lebensmitteln, Medikamenten und so weiter unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei!“, appelliert der CHW-Vorsitzende Frieder Weinhold. Bei dem Unglück war in der Küche eines gut besuchtenRestaurants der Propangas-Behälter explodiert. Die Druckwelle sei so stark gewesen, dass mehrere Menschen durchs Fenster geschleudert worden seien, berichtet Frieder Weinhold. 37 Menschen hätten bei zum Teil schwere Verbrennungen erlitten. „Ein Mann starb an seinen Verbrennungen, zehn Personen liegen noch auf der Intensivstation, weitere elf sind in einem kritischen Zustand“, hat der CHW-Vorsitzende erfahren.

Die anschließende Untersuchung habe ergeben, dass der Gastank durchgerostet gewesen sei war. „Absolut nichts Ungewöhnliches in Albanien. 90 Prozent dieser kleinen Propangas-Tanks, die vor allem in Privathäusern zum Kochen verwendet werden, sind abgelaufen und werden nie überprüft“, sagt Frieder Weinhold.

Mit dem Familiennothilfe-Programm möchte der CHW den Betroffenen zur Seite stehen. „Sie brauchen mindestens noch vier bis sechs Monate Medikamente für die Nachbehandlung, Kleidung und anderen Bedarf für die Familie und die Kinder sowie finanzielle Unterstützung für ihren Unterhalt“, erklärt der Vereinschef. Die Sachspenden seien dank fleißiger Helfer im Vereinshaus schon fertig gepackt. Ärzte und mehrere Apotheken hätten medizinischen Hilfsgüter kostenfrei zur Verfügung gestellt. „Jetzt sind aber Geldspenden nötig, um den Transport durchzuführen und vor allem Lebensmittel vor Ort kaufen zu können“, sagt Frieder Weinhold. Der Transport solle nach der Hanseschau, bei der auch der CHV einen Info-Stand hat, starten. Zum Team gehören Tom Brüggert und Frieder Weinhold aus Wismar, Friedrich Erdmann aus Stralsund, Maximilian Buchner aus Grafing und Sebastian Unger aus Hirschfeld.

Konto: Sparkasse Mecklenburg-NW, IBAN: DE51140510001200014100, Stichwort: Explosionsopfer Dardhas

 



OZ

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