Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeschauer

Navigation:
Die Legende vom Neddersee

Gadebusch Die Legende vom Neddersee

Liegt in dem Gewässer bei Gadebusch wirklich ein Panzer?

Voriger Artikel
OZ-TV: Pferde von Lastwagen getötet
Nächster Artikel
Wirtschaft blickt froh in die Zukunft

Ein Kampfpanzer vom Typ „Tiger I“ könnte im Neddersee bei Gadebusch liegen.

Quelle: Foto: Archiv

Gadebusch. Im Dezember 2000 machte die damalige Gadebuscher Bürgermeisterin Ingrid Schafranski öffentlich, was Panzer-Fans schon lange diskutierten. Im Neddersee bei Gadebusch liegt ein Fahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg. Und zwar nicht irgendeins: Es soll sich dabei um einen Panzer „Tiger I“ handeln. Von diesem Typ existieren nur noch wenige Fahrzeuge weltweit.

Das Problem: Das Fahrzeug im Neddersee steckt tief im Schlamm, Ortungsgeräte hatten dort lediglich eine große Metallmasse entdeckt. Um herauszubekommen, ob es sich wirklich um einen Tiger I handelt, müsste der Tümpel trocken- und das Fahrzeug freigelegt werden. In den folgenden Jahren entwickelte sich ein heftiger Streit zwischen Naturschützern, die das Biotop unberührt lassen wollen, und Militaria-Fans, die den Panzer bergen wollen. Passiert ist bis heute nichts.

Der Neddersee liegt immer noch unberührt da, der Panzer noch ein Stück tiefer im Schlick. Geblieben ist die Legende und Zeugenaussagen über eine Panzerbesatzung, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs ihr Fahrzeug dort versenkt hat.

Ein anderes Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg hat es immerhin bis zum Schaalsee geschafft. Das damals größte Flugzeug der Welt mit 94 Tonnen Gesamtgewicht und einer Spannweite von 60 Metern, die BV 222, flog im Frühjahr 1994 von Hamburg bis zum Schaalsee, wo britische Jagdflugzeuge das Flugschiff, wie es damals genannt wurde, zerstörten. Die Überreste wurden im Laufe der Jahre entfernt.

M. Prochnow

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Pfarrer Matthias Gürtler verabschiedet sich nach 22 Jahren von seiner Domgemeinde und Greifswald.

Pastor Matthias Gürtler verlässt nach 22 Jahren die Greifswalder Domgemeinde und geht in den Ruhestand ins brandenburgische Biesenthal. Am Sonntag um 14 Uhr findet ein Abschiedsgottesdienst in St. Nikolai statt.

mehr
Mehr aus Wismar
Verlagshaus Wismar

Mecklenburger Straße 28
23966 Wismar

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10.00-17.00 Uhr
Freitag 10.00-16.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Kerstin Schröder
E-Mail: wismar@ostsee-zeitung.de
Telefon: 0 38 41 / 415 65

Ticket- und Anzeigenverkauf: 03841 / 41550.

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist