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„Die Prinzen“ begeistern 700 Gäste in St. Georgen

Wismar „Die Prinzen“ begeistern 700 Gäste in St. Georgen

In der ausverkauften Kirche hört das Publikum Choräle sowie bekannte Hits der Band

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Auf Einladung des Aufbauvereins traten „Die Prinzen“ am Sonnabend in Sankt Georgen in Wismar auf.

Quelle: Foto: Nicole Hollatz

Wismar. Ganz besinnlich begannen „Die Prinzen“ ihr Konzert in St. Georgen mit einem Choral – zum Luftanhalten und Runterkommen nach einer harten Arbeitswoche.

Eine leichte Übung für die Vollblutmusiker, eine Hommage an ihre eigenen musikalischen Wurzeln – Tobias Künzel, Sebastian Krumbiegel, Henri Schmidt und Wolfgang Lenk sangen in ihrer Jugend im Leipziger Thomanerchor, Jens Sembdner im Dresdner Kreuzchor.

Aber es wurde rockiger: Beim Lied „Mann im Mond“ sangen die gut 700 Gäste am Sonnabend in der ausverkauften Kirche, so schien es, allesamt lauthals mit. Viele ihrer alten und immer noch aktuellen Hits hatten die „Prinzen“ ihrem Publikum mitgebracht. Alles angenehm präsentiert mit Konzertflügel, Akustikgitarren und einem leisen Schlagzeug. Dazu die neuen Lieder aus dem „Familienalbum“. Dazwischen viel in Noten gepackte Kritik, immer noch so aktuell wie vor 20, 30 Jahren: „Schmierst du an die Wand eine hohle Naziparole, dann möchte ich . . . Wenn du einen ,Kanake’ nennst, weil du seine Sprache nicht kennst, dann möchte ich . . . Willst allen in die Fresse hau'n und bist im Kopf schon ganz braun, dann möchte ich . . . Wenn du dir den Schädel rasierst und im Gleichschritt marschierst, dann möchte ich . . .“

Viele sangen mit – die Fans, die mit den „Prinzen“ älter geworden sind, neben den jungen, die „nachgewachsen“ sind. Vor sieben Jahren gab die Gruppe erstmals ein Konzert in der Wismarer Kirche. Nun kamen sie auf Einladung des Aufbauvereins Sankt Georgen wieder. Lautstark zeigten die Gäste ihre Begeisterung und ließen die Musiker nicht ohne Zugaben von der Bühne. Das letzte Lied war natürlich wieder ein Choral.

Nicole Hollatz

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