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Wismar Die meisten Auf- und Abstiegsfragen sind geklärt
Mecklenburg Wismar Die meisten Auf- und Abstiegsfragen sind geklärt
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02:16 09.06.2017
Es gilt, mehr Qualität in die einzelnen Ligen zu bringen.Peter Dluzewski Staffelleiter Fußball-Verbandsliga
Wismar

Die Fußball-Landesligen befinden sich auf der Zielgeraden. Die meisten Auf- und Abstiegsfragen sind bereits geklärt. Ab der kommenden Saison gibt es gravierende Veränderungen in den Landesspielklassen. Die aktuelle Spielzeit ist dafür die Grundlage.

Es gilt, mehr Qualität in die einzelnen Ligen zu bringen.Peter Dluzewski Staffelleiter Fußball-Verbandsliga

Aus den drei Landesligen werden künftig nur noch zwei. Auch die Anzahl der Landesklassen reduziert sich: von sechs auf vier. Alle Ligen sollen mit 16 Mannschaften an den Start gehen. „Klar ist: Nach diesem Modell müssen rund 30 Mannschaften aus der Landesebene den Weg zurück in den Kreis-Spielbetrieb antreten“, erklärt Peter Dluzewski, Staffelleiter der Verbandsliga. „Neu wird außerdem sein, dass die beiden Landesklassen-Pokalwettbewerbe Ost und West wegfallen. Künftig wird es nur noch einen DFB-Landespokal geben. Dieser wird dann mit allen Mannschaften des Landesspielbetriebes und den Siegern im Kreispokal durchgeführt.“

Bisher hat der Verband versucht, den einzelnen Vereinen so weit entgegenzukommen, dass möglichst geringe Fahrtkosten für die Auswärtsspiele anfallen. Das kann aber nicht mehr der Weg sein. „Es gilt, mehr Qualität in die einzelnen Ligen zu bringen“, so Dluzewski weiter, der auch Mitglied im Landesspielausschuss ist. Gründe hierfür seien auch Rückzüge von Mannschaften aus allen Bereichen, das Nichtantreten diverser Teams, der Aufstiegsverzicht und der demografische Wandel.

Besonders problematisch sei es in der Landesliga West. Auch in diesem Spieljahr haben sich aus dieser Staffel keine Vereine gemeldet, die in die Verbandsliga aufsteigen wollen. „In den Statuten des Landesfußballverbandes heißt es, dass nur Mannschaften aufsteigen dürfen, die am Saisonende Rang eins bis drei belegen. In der Staffel West sind das der FC Schönberg II, die Spielvereinigung Cambs/Leezen und der Lübzer SV. Theoretische Chancen auf den dritten Tabellenplatz hat auch noch die SG Ludwigslust/Grabow. „Doch bis zum Meldeschluss 1. Juni hat keine Mannschaft für die Verbandsliga gemeldet“, bestätigt Peter Dluzewski auf Anfrage.

In den Landesligen sind die Teams bis Platz neun auf alle Fälle für die neue Struktur qualifiziert. Die Oberliga-Reserve des FC Anker Wismar liegt nach dem 6:0-Kantersieg gegen Rot-Weiß

Trinwillershagen zwei Spieltage vor Saisonende auf einem sehr guten fünften Tabellenplatz. Am Sonntag tritt das Team des Trainertrios Jesko/ Schröder/Priebe zum letzten Auswärtsspiel der Saison beim Tabellenelften PSV Ribnitz-Damgarten an. Theoretisch können die Boddenstädter mit zwei Erfolgen noch den Klassenerhalt perfekt machen, werden also alles auf Sieg setzen. Allerdings müssen die PSVer dabei auch auf Schützenhilfe anderer Mannschaften hoffen. Am letzten Spieltag erwartet das Anker-Team dann am 17. Juni um 15 Uhr den Laager SV.

In der Landesliga Nord hat der Gnoiener SV die besten Aufstiegschancen. Am vorigen Wochenende gewann das Team von Trainer Arne Schmiedeberg vor 300 Zuschauern beim FSV Kühlungsborn mit 3:2 und machte damit einen großen Schritt in Richtung Aufstieg. Da der Bölkower SV auch nicht für die Verbandsliga gemeldet hat, kann Gnoien sich den Aufstieg nur noch selbst vermasseln.

In der Landesliga Ost steht der FSV Malchin unmittelbar vor dem Aufstieg in die höchste Landesspielklasse. Mit einem Sieg am Sonnabend gegen den Tabellendritten aus Penzlin kann Malchin vier Jahre nach dem Verbandsliga-Abstieg wieder dorthin zurückkehren.

In der Landesliga West empfängt Meister FC Schönberg II am Sonnabend um 15 Uhr zum letzten Heimspiel der Saison den Lübzer SV. Die Partie findet nicht auf dem Kunstrasenplatz, sondern im Palmbergstadion statt. Der SV Dassow fährt am vorletzten Spieltag zum TSV Goldberg. Für die Elf von Interimstrainer Andy Wehr ist es die letzte Auswärtspartie.

Andreas Kirsch

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