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Diedrichshagener Festwoche umrahmt Kreiserntedankfest

Diedrichshagen Diedrichshagener Festwoche umrahmt Kreiserntedankfest

Kirchspiel nach 2003 schon zum zweiten Mal Gastgeber.

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Diedrichshagen. Die Saat für manche Früchte, die die Landwirte in diesem Jahr noch ernten wollen, ist noch gar nicht im Boden und doch beschäftigen sich die Ausrichter schon mit dem diesjährigen Kreiserntedankfest. Stattfinden soll es am 6. September in Diedrichshagen. Eingebettet wird es in die in diesem Jahr bereits XX. Festwoche im Kirchspiel gleichen Namens. Sie startet am 30. August und endet am 7. September.

Federführender Ausrichter des Erntefestes ist in gemeinsamer Aktion mit dem Kreisbauernverband Nordwestmecklenburg und dem Landkreis der Verein zur Traditionspflege im Kirchspiel Diedrichshagen.

Den Zuschlag hat er bereits. Die offizielle Staffelstab-Übergabe durch den Bürgermeister der Gemeinde Schlagsdorf, die das Fest im Vorjahr ausrichtete, soll noch im ersten Halbjahr erfolgen.

Pastor Jochen Meyer- Bothling erinnert daran, dass die Diedrichshagener nicht zum ersten Mal ein Kreiserntedankfest ausrichten, bereits 2003 waren sie schon einmal Gastgeber.

Als vom Kreisbauernverband ein Ausrichter für die aktuellen Feierlichkeiten gesucht wurde, ließen einheimische Landwirte, die bei der Interessenvertretung organisiert sind, durchblicken, dass die ohnehin mit ihrer Festwoche Feiererprobten willens sind, das noch einmal zu machen. Sie setzen in ihrer inzwischen 20. Auflage damit einen ganz besonderen Höhepunkt. „Wir bestellen die Musik“, sagt Pastor Meyer-Bothling und verdeutlicht so auch, dass der Verein zur Traditionspflege das Heft des Handelns in die Hand nimmt.

Er hat es schon getan. Denn Änderungen natürlich vorbehalten: Das Programm steht bereits. Mit möglicherweise 1000 Gästen mehr rechnen zu müssen, die der Kreisbauernverband ankündigt, das bringt den Vorsitzenden des Traditionsvereins nicht aus der Ruhe. Auch nicht, dass sich zu den ohnehin um die 50 im Festumzug bewegenden Fahrzeuge noch viele hinzugesellen werden. Wie gehabt, setzt der sich von Hanshagen aus in Bewegung. Sievershagen, Kastahn, Upahl, Rüting und Schildberg passierend werde es eben länger dauern, bis die letzten Wagen in Diedrichshagen eintreffen. Natürlich werde den Festumzug dann eine Kutsche mit der neuen Landrätin oder dem neuen Landrat anführen.

In Diedrichshagen soll beim Warten auf den Festumzug keine Langeweile aufkommen. Jochen Meyer-Bothling kündigt nicht nur den Auftritt von Volkstanzgruppen, Kreismusikschülern und einem Bläsersextett aus Schwerin an, Tombola, Kinderprogramm, Luftballonweitflug und Handwerker, die ihre Fertigkeiten demonstrieren, sind nur einige der anderen Programmpunkte. Auch dass die Showband „Impression“ aus Steffenshagen den Tanz am Abend bis sicherlich in den Sonntagmorgen hinein begleiten wird, steht schon fest.

Vereinsgründung fand 1996 statt
Die Gründung des Vereins zur Traditionspflege im Kirchspiel Diedrichshagen geht auf eine Idee von Jochen Meyer-Bothling zurück, der im September 1993 als Pastor in Diedrichshagen eingeführt worden war.
Im September 1994 schlug der heute 65-Jährige in einer Runde mit geistlichen wie weltlichen Würdenträgern aus den zum Kirchspiel gehörenden Orten vor: „Lasst uns die im kommenden Jahr anstehenden 1000 Jahre Mecklenburg auch hier bei uns feiern.“
Nur zwei Stunden soll es gedauert haben, da lagen versprochenerweise 10 000 D-Mark zur Finanzierung der gerade beschlossenen Veranstaltung auf dem Tisch.
Die Gemeinden Upahl, Rüting und Hanshagen sowie die Kirchgemeinde Diedrichshagen verpflichteten sich, jeweils 2500 Euro zu geben. „Das ist Diedrichshagen“, ruft der Pastor auch heute noch begeistert aus und meint damit die unkomplizierte Art und Weise der Einheimischen, Vorhaben einfach anzupacken und umzusetzen.
1996 ist der Verein dann gegründet worden für die Feierlichkeiten im Jahr 1997. 1995 und 1996 wurde die Festwoche im Kirchsspiel Diedrichshagen also noch ohne den Verein gefeiert. Gut 40
Mitglieder gehören ihm heute an. Pastor Meyer-Bothling hatte von Anfang an das Amt als Vorsitzender inne und übt diese Funktion auch heute noch aus.
Inzwischen ist er Pensionär und leistet ehrenamtliche Gemeindearbeit für die Kirche auf Basis eines sogenannten Beschäftigungsauftrages. coro

 



Cornelia Roxin

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