Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Diese Projekte beleben Nordwestmecklenburg

Wismar/Neuburg Diese Projekte beleben Nordwestmecklenburg

Die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest verteilt mehr als 35 000 Euro aus ihrer Stiftung an gemeinnützige Vereine und Institutionen aus Wismar, Grevesmühlen und dem Landkreis.

Voriger Artikel
Narren und Musikfreunde feiern
Nächster Artikel
Korruptionsvorwürfe: Hat Strenz bei Angaben gelogen?

14 Projekte aus Nordwestmecklenburg werden von der Sparkasse gefördert. Die zumeist ehrenamtlichen Mitarbeiter haben ihre Förderbescheide im Amtsgebäude Neuburg erhalten. Überreicht wurden sie unter anderem von Sparkassen-Vorstand Manuel Krastel, Neuburgs Bürgermeisterin Heidrun Teichmann, Landrätin Kerstin Weiss und Wismars Bürgermeister Thomas Beyer.

Quelle: Michaela Krohn

Wismar/Neuburg. 14 gemeinnützige Projekte von elf Institutionen und Vereinen, die von Ehrenamtlern im Landkreis getragen werden, hat die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest mit 35 295 Euro aus ihrer Stiftung bedacht. Im Neuburger Amtsgebäude wurden nun die Förderbescheide überreicht. Darunter sind unter anderem Projekte der Kreisfeuerwehrverband Nordwestmecklenburg, der Verkehrswacht Wismar und Umgebung, des Grevesmühlener Vereins „Stadt ohne Watt“, die Medienwerkstatt des Wismarer Filmbüros und der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt.

DCX-Bild

Die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest verteilt mehr als 35 000 Euro aus ihrer Stiftung an gemeinnützige Vereine und Institutionen aus Wismar, Grevesmühlen und dem Landkreis.

Zur Bildergalerie

Auch die Gemeinde Neuburg selbst hat einen Förderbescheid der Sparkasse bekommen. Zur 800-Jahrfeier in zwei Jahren will sie ein Kochbuch mit alten und regionalen Rezepten von Neuburger Bürgern herausbringen. Gudrun Teichmann, Bürgermeisterin von Neuburg: „Wir freuen uns über jede Idee, die mit Fördermitteln umgesetzt werden kann.“

Die Sparkasse hatte die Stiftung im November 2009 gegründet. Seit 2010 verteilt sie zwei Mal jährlich Spenden an gemeinnützige Projekte im Kreis. Diesmal sind es um die 35 000 Euro. 16 200 Euro gehen an die Kinder- und Jugendförderung, 13 595 Euro an Kunst- und Kulturprojekte, 2000 Euro sind für soziale Aufgaben, 1000 Euro für Heimatkunde und 2500 Euro für Denkmalpflege.

„Damit wollen wir das Ehrenamt würdigen. Ohne ihr Engagement wäre die Region um einiges ärmer“, sagt Manuel Krastel, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest. Auch die Planungen der Stiftung für das kommende Jahr seien bereits abgeschlossen. Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase könne auch bei der nächsten Verteilung genauso viel Geld an gemeinnützige Projekte gestiftet werden.Nicht selbstverständlich sei es, dass ein Unternehmen oder ein Kreditinstitut sich so stark in der Region engagiere, findet Landrätin Kerstin Weiss (SPD). Sie sagt aber auch: „Was nützt das Geld, wenn es keine Menschen gibt, die die Projekte umsetzen. Ein Ehrenamt auszuüben bedeute auch, viel Kraft, Ausdauer und Nerven zu brauchen.Zwischenmenschliches Gespür und vor allem den richtigen Ton brauchen auch Luisa Scheffler und und Estelle Plawan. Die beiden 15-Jährigen engagieren sich in Schulbussen als Busengel. „Wir machen das seit zwei Jahren und schlichten im Bus, wenn es zum Beispiel mal zum Streit oder Beschädigungen kommt“, berichtet Estelle Plawan.

Ein weiteres Projekt, bei dem auch Schüler mit eingebunden sind kommt aus Grevesmühlen: „Stadt ohne Watt“. Zwar konnte Vereinsvorsitzender und ehemaliger Bürgermeister der Stadt, Jürgen Dietz, nicht persönlich da sein. Mario Löscher, Vorstandsmitglied der Stiftung, sagt jedoch das Engagement: „Kindern und Jugendlichen werden hier Informationen, Ansätze und Anreize zum Energiesparen sowie zur Ausbildung und Festigung des Umweltbewusstseins geboten.“ Dazu führt der Verein jährlich im April einen Tag der erneuerbaren Energien durch. In diesem Jahr haben knapp 270 Schüler daran teilgenommen.

Ein anderes besonderes Projekt sei die Unterstützung der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Schlagsdorf, die einen Förderbescheid für die Inbetriebsetzung ihrer Glocken bekommen hat. Die dortige Kirche verfügt über drei sehr alte Glocken – eine stammt aus dem Jahr 1649 aus Lothringen, eine andere ist 1578 in Lübeck gegossen worden. Die dritte stammt aus dem heutigen Groß Nowgorod in Russland. Dort wurde sie 1559 für die Kirche der 40 Märtyrer gegossen. Auf Umwegen gelangte sie mit hanseatischen Kaufleuten dann über die Ostsee nach Lübeck und nach Schlagsdorf. Pastorin Hanna Blumenschein hat den Förderbescheid für die Glocken in Neuburg entgegengenommen.

Anträge für die nächste Förderperiode können noch bis zum 28. Februar 2018 bei der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest eingereicht werden.

Michaela Krohn

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Barth

Großes Kaufinteresse bei 26. Kreisverbandsschau der Rassekaninchen am Wochenende in Barth

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wismar
Verlagshaus Wismar

Mecklenburger Straße 28
23966 Wismar

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10.00-17.00 Uhr
Freitag 10.00-16.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Kerstin Schröder
E-Mail: wismar@ostsee-zeitung.de
Telefon: 0 38 41 / 415 65

Ticket- und Anzeigenverkauf: 03841 / 41550.

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.