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Wismar Dorf Mecklenburg lädt zum 11. Ritterfest
Mecklenburg Wismar Dorf Mecklenburg lädt zum 11. Ritterfest
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00:00 06.07.2016
Kampfgetümmel gehört dazu: Da kämpfen Ritter gegen Wikinger und gegen Slawen. Quelle: Nicole Hollatz

Am Wochenende treffen sich Ritter, Slawen und Wikinger aus der ganzen Region in Dorf Mecklenburg, um auf Einladung des Vereins Mecklenburger Wiege die Geschichte des Landes wieder lebendig werden zu lassen. Denn in Dorf Mecklenburg stand die „Wiege des Landes“, die Namensgeber für das ganze Bundesland war. Vor mehr als 1000 Jahren siedelten die slawischen Obotriten in der Region, auf ihrer Burganlage „Wiligrad“ unterzeichnete der deutsche König Otto III. am 10. September 995 eine Urkunde und verwendete erstmals den Namen „michelenburg“

(Große Burg). Die Aktiven vom Verein „Mecklenburger Wiege e.V.“ erinnern mit ihrem Mittelalterfest jedes Jahr an diese historische Tatsache.

Slawen, Wikinger und natürlich auch Ritter aus der Neuzeit treffen sich in Dorf Mecklenburg auf der Märchenwiese direkt hinter dem Kreisagrarmuseum. Dort steht seit Jahren der immer weiter wachsende „Nachbau“ dieser „Michelenburg“, um die es am Wochenende harte Kämpfe geben wird. Zum Glück nicht mehr um Leben und Tod, höchstens um Ru(h)m und Ehre oder die Frage, wer den abendlichen Met im Lager ausgeben muss.

Das 11. Ritterfest beginnt am Sonnabend um 11 Uhr und geht bis 18.30 Uhr. Am Sonntag geht es von 11 bis 16 Uhr. Für die drei Euro „Wegezoll“ wird einiges geboten zwischen Schaukämpfen, Musik, Essen und Trinken, Mitmach-Aktion und natürlich Lager und Handel rund um das Thema Mittelalter. Die vielen Darsteller, die übrigens an Werktagen ganz normalen Berufen wie Polizist, Lehrer und Fotograf nachgehen, freuen sich auf viele kluge Fragen rund um ihr Hobby und zeigen gerne das historische Handwerk.

Nicole Hollatz

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