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Wismar Drachenbootrennen zum Hafenfest

Mannschaften machen sich schon fit für den spektakulären Wettbewerb am Sonnabend

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Weit ist der Weg vom Wendorfer Yachthafen bis zum Alten Hafen. „De Burmeester“ von Pick Bau legen sich schon mal richtig ins Zeug und üben schon für den Wettkampf am Sonnabend beim Hafenfest. Fotos (4): Zeigert

Wismar. Die Drachenbootregatta während des Wismarer Hafenfestes hat sich über die Jahre zu einer festen Größe entwickelt. Doch einfach ins Boot steigen und dann möglichst noch einen der ersten Plätze beim Finalausscheid belegen, funktioniert eher selten. Deshalb wurde in den vergangenen Wochen und Monaten bei reger Beteiligung fleißig trainiert. Als erste Mannschaft stieg übrigens die von Ilim Timber ins Boot. „Das war einen Tag nach Ostern und es war zu diesem Zeitpunkt noch richtig ungemütlich kühl“, erinnert sich Trainer Jan Krause.

 

OZ-Bild

Wenn es mit uns im Boot genauso gut läuft wie im Alltagsjob, dann werden wir beim Rennen im Mittelfeld landen.“ Hans Riedel (27) , Pick Bau Steffin

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Der sportliche Erfolg muss im fairen Wettstreit stets aufs Neue verdient werden.“ Jan Krause (65), Trainer, Regattaleiter und Organisator

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Im Stadtarchiv trafen wir auf Hinweise, dass Wismar einst von Drachen heimgesucht wurde.“ Dr. Nils Jörn (51), Team der Wismarer Stadtverwaltung

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Wenn es mit uns im Boot genauso gut läuft wie im Alltagsjob, dann werden wir beim Rennen im Mittelfeld landen.“ Hans Riedel (27) , Pick Bau Steffin

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Im Stadtarchiv trafen wir auf Hinweise, dass Wismar einst von Drachen heimgesucht wurde.“ Dr. Nils Jörn (51), Team der Wismarer Stadtverwaltung

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Der sportliche Erfolg muss im fairen Wettstreit stets aufs Neue verdient werden.“ Jan Krause (65), Trainer, Regattaleiter und Organisator

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Der Wassersportprofi und Betreiber von „Mare Event“ ist Organisator und Regattaleiter des diesjährigen größten maritim-sportlichen Höhepunktes des Hafenfestes. Immerhin gehen am 11. Juni ab 11.45

Uhr an der Westseite des Alten Hafens zwölf Mannschaften an den Start. Und dies mit mehr als 250 aktiven Teilnehmern. Wer dann gegen 18 Uhr auf dem Siegertreppchen der Baumhaus-Bühne stehen wird, bleibt bis dahin ein spannendes Geheimnis. Sicher ist nur, dass es Favoriten unter den Teams gibt, die bereits über ausreichende Erfahrung verfügen.

Nicht so die beiden Mannschaften der Wismarer Stadtverwaltung und von Pick Bau Steffin, die diesjährigen Regatta-Neulinge. Warum sich die Gruppierung der Hanseaten ausgerechnet die „Aktenschlepper“

nennen, ist wohl eher dem Spaß geschuldet. „Das sollte nicht so ernst genommen werden“, relativiert Verwaltungsmitarbeiterin Petra Steffan mit einem verschmitzten Lächeln. Denn an Kampfgeist mangelt es der vom Tätigkeitsfeld her gut durchwachsenen Truppe keinesfalls, um auch als Neuling die Regattastimmung mit aufzumischen. So kommt auch hier eine angemessene Frauenquote nicht zu kurz.

Ranghöchster Vertreter des 20-köpfigen Teams plus Trommler und Steuerer ist übrigens Senator Michael Berkhahn. Die spontanste Begründung, warum Teilnahme erst jetzt, obwohl sich bereits im Jahre 2000 die ersten Drachenboote durch Wismars Hafen schaufelten, lieferte übrigens Dr. Nils Jörn: „Im Stadtarchiv trafen wir auf Hinweise, dass Wismar einst von Drachen heimgesucht wurde und die gilt es jetzt im Wettstreit zu bekämpfen.“ Ob nun belegbar oder nicht, Seemannsgarn passt auch zum kleinsten Boot und erheitert zudem die Stimmung.

Szenenwechsel auf dem Wendorfer Gelände des MSV: Gerade zurück ist das bereits seit dem Vorjahr aktive Team der Hanse Drehverbindungen. Fast bei fliegendem Wechsel übernehmen „De Burmeester“ von Pick Bau. Das Einsteigen der Reihe nach in das schlanke und 12,50 Meter lange Boot erfolgt nach der inzwischen dritten Trainingseinheit schon richtig versiert. Wenig später ziehen die Akteure ihre Paddel schon gleichmäßig durch das Wasser mit Kurs auf die Regattastrecke. „Dabei sein ist für uns das Wichtigste, aber natürlich werden wir kämpfen und schauen, was wir daraus machen können“, erklärte vorab noch schnell Hans Riedel, der die Truppe organisatorisch zusammenhält. Auch in diesem Fall kommt Spaß gepaart mit gemeinschaftlichem Handeln als teamförderndes Element nicht zu kurz. „Wenn es mit uns im Boot genauso gut läuft wie im Alltagsjob im Unternehmen, dann können wir uns schon jetzt erfolgreich im guten Mittelfeld sehen“, so der 27-jährige derzeitige Werkstudent und Sohn des Juniorchefs.

Niemand der Neulinge will übrigens verhehlen, dass nach der ersten Trainingseinheit etwas Muskelkater angesagt war. Denn es gilt, bei den verschiedensten Trainingseinheiten stets mehrmals unter echten Bedingungen die 200 Meter lange Regattastrecke so schnell wie möglich abzufahren. Doch von der Wendorfer Trainingsbasis des MSV muss man erst mal bis zum Alten Hafen gelangen. „Ein sehr langes Ende zum Warmwerden und Warmmachen“, wie Hans Riedel findet. Vor dem Erfolg haben die Götter eben nicht nur den Schweiß, sondern hartes Paddeln gesetzt, wie es in abgewandelter Form heißen könnte.

Man darf also gespannt auf den Wettkampfnachmittag sein.

Der Wettkampf

12Mannschaften mit jeweils 20 Paddlern, einem Trommler und einem Steuerer kämpfen diesmal um Platz und Sieg: Egger Wismar, Egger Gifhorn, Lear Corporation Wismar, Ilim Timber Wismar, Sana Hanse-Klinikum Wismar, Stadtverwaltung Wismar, Hanse Drehverbindung Wismar, Pick Bau Steffin, Junge Union NWM, „Die Greisheiligen“ der Helios Klinik Schwerin, „Die Schotten“, Wismar und „BlackÜ30 Pearl“, Schwerin. Ausschlaggebend sind jedoch die Schlagleute auf den ersten Bänken. Der Trommler bestätigt nur den Rhythmus.

Hans-Joachim Zeigert

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