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Een Malerläben

Een Malerläben

Trurich hef ick de Nahricht krägen, dat de wismersch Maler Rolf Möller, uns Rolfi, an sößten Jenner in denn Häben upstägen is.

Trurich hef ick de Nahricht krägen, dat de wismersch Maler Rolf Möller, uns Rolfi, an sößten Jenner in denn Häben upstägen is. Sien ganzet Läben mit tweiunachzich Johre hett sick in uns Wismer un nahstens in Wodörp afspält. Hei is tworst in Rheinland burn, doch dat kem dorher, dat sien Öllern na de grote Wirtschaftskries‘ Arbeit söcht hebben un so sünd de dor landt‘. Doch Rolfi künn kuum loopen, dor sünd siene Öllern wedder in dat heimische Wismer treckt un hier is Rolf groot wurden. De väälen Ruinen un de kaputten Karken un de Bomben hebben sick bi em fast sett. Dat is bi em bannich hacken bläben un dat hett em prägt. Na denn vermaledeiten Krieg füng hei as Maler an to liehrn, doch sien Talent hett em an de Kunstschaul‘ in Wismer un nahstens in Heiligendamm bröcht un wiehrer wiehr hei an de bekannte Kunstakademie in Weißensee. Hei hett sick düchtig as Grafiker utbilden laten un dit tauierst in de Warft utlääwt un späder hett hei as frieen Künstler wiehrer makt. Sien „Handschrift“ is in ganz Wismer tau sehn — vun Breifpapier bät tau‘n Stadtlogo. Dor giwwt dat kuum en Saak, wo hei nich mit makt hett. De 750 Johrfier vun uns Stadt, de 1979 wiehr, hett hei prägt, soväl hett hei makt. Siene Grafiken wiehren oewer ok na de Wenn‘ begiehrt, as vääle Ünnernähmen gründt‘ wurden sünd, un Rolf Möller mit sien Kunst un Ideen ehr niege Teiken makt hett. Siene Malkunst hett hei jümmers näben siene Grafiken makt un dat sünd längst begiehrte Biller wurden. Jümmers wiehr „siene“ Heimatstadt dor up, denn hei föhlte sick as Wismerschen Maler! Wenn ick mi siene Biller vun de „Soltwischen up Peul“ ankiek, woans Wismer in Hinnergrund licht, süht man Möller siene Sähnsucht un Leiw na de Stadt. In de verläden Johren hett hei vääle Illustrationen in Bäuker makt un ok mien ierstet groote Bauk is mit Möllers Biller smückt un vääle lütte Bäuker miehr. Nu, mien leiw Rolf, kannst Di uns Drieben vun baben ankieken un uns bliewen nur gaude Erinnerungen an Di un wat wi tosammen beläwt hebben. Wenn ick Diene Biller in uns Stuw‘ seih un an de Soltwischen bi denn Peuler Damm lang führ, denk ick ganz dull an Di.

 



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