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Wismar Ein neuer Blick auf die Heimatstadt

Freiwilliges Soziales Jahr: Konstantin Roßmann lernt im Schabbellhaus viel über die Museumsarbeit

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Konstantin Roßmann (17) absolviert ein Freiwilliges Soziales Jahr im Stadtgeschichtlichen Museum in Wismar.

Quelle: Foto: Nicole Hollatz

Wismar. „Wenn ich erzähle, was ich hier alles mache, fällt meinen Freunden regelmäßig die Kinnlade runter“, sagt Konstantin Roßmann schmunzelnd. Der Wismarer absolviert seit September sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Denkmalpflege im Stadtgeschichtlichen Museum. Der 17-Jährige fiebert der Wiedereröffnung entgegen und weiß, auch er wird einige kleine Puzzleteilchen dazu beitragen.

Beispielsweise die Leseexemplare in der Ausstellung – kleine Heftchen für die Museumsgäste mit Informationen zur Stadtgeschichte. Konstantin hat Texte entworfen und hilft beim Layout.

„Das Schönste ist dann, dass da wirklich mein Name drinsteht“, freut er sich und erzählt, wie die wenigen Wochen jetzt schon seinen Blick auf seine Heimatstadt verändert haben. Ein Beispiel ist St. Marien, das Leseexemplar zur Zerstörung des Kirchenschiffs hat er gerade in der „Mache“. „Ich wusste natürlich, dass die im Krieg was abbekommen hat, aber wie es wirklich aussah, wusste ich nicht“, zeigt er historische Aufnahmen aus dem Heftchen.

Konstantin Roßmann ging es so wie vielen jungen Leuten, die nach der Schule erst einmal was anderes machen, sich ausprobieren wollen. „Ein Freund hatte hier im Museum schon so ein Freiwilligenjahr absolviert und war begeistert“, erzählt der FSJler. Und auch für ihn passte die Stellenbeschreibung. Geschichtsinteressiert ist er, dazu die Arbeit mit Kindern im Museum, beispielsweise bei Stadtrallyes. „Man hat ja keine Ahnung, was alles zur Arbeit im Museum dazugehört und wie das abläuft“, begründet er seine Wahl. Und er freut sich, dass er den Kolleginnen bei Computerproblemen helfen sowie seine Fähigkeiten und sein Wissen im Umgang mit dem Fotoapparat und der Bildbearbeitungssoftware einsetzen kann. „So richtige Praktikantenarbeit, wie Kaffee kochen oder stundenlanges Kopieren, musste ich noch nicht machen“, sagt Konstantin Roßmann mit einem Lachen und betont: „Ich darf richtig mitarbeiten.“ So hilft er beim Einräumen des Museums oder fertigt fotografische Reproduktionen an.

Noch mehr Museumsarbeit wird dazukommen, wenn das Schabbellhaus an der Schweinsbrücke im Dezember wieder seine Türen öffnet. Dann wird er Kinder durch das Museum führen und bei den Mädchen und Jungen das Interesse für die Geschichte der Hansestadt wecken.

Wie es nach dem Freiwilligenjahr für den jungen Mann, der 2013 in der Wismarer Lokalredaktion der OSTSEE-ZEITUNG ein Praktikum absolvierte, weitergeht, weiß er noch nicht. „Das Jahr ist für mich ja auch ein Orientierungsjahr. Ich habe gemerkt, dass ich Leuten gern bei technischen Problemen helfe. Vielleicht studiere ich Informatik oder ich werde Wirtschaftsingenieur.“

Bewerbungen möglich

Bewerbungen für das Freiwillige

Soziale Jahr für 2018 in der Denkmalpflege sind jetzt schon möglich.

Informationen und auch Onlinebewerbungen auf https://www.ijgd.de/dienste-in-deutschland/fsj-denkmalpflege.html. Die Einsatzstellen sind in Museen oder traditionellen Handwerksbetrieben, unter anderem

in Mecklenburg-Vorpommern.

Kontakt zum Träger, den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten: ijgd Jugendbauhütte Wismar, Hinter dem Chor 13, 23966 Wismar; ☎ 03841 / 226943;

E-Mail: fsj.denkmal.hwi@ijgd.de.

Nicole Hollatz

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