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Ein neues Zuhause für Familie Storch

Reinstorf Ein neues Zuhause für Familie Storch

Der „Storchenhof“ hat ein neues Nest. Hergestellt wurde es von einer Behindertenwerkstatt in Neukloster.

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Feuerwehrmann Dirk Fehler fuhr Hartmut Rach und das neue Nest mit der Drehleiter aufs Dach des „Storchenhofs“.

Quelle: Kerstin Erz

Reinstorf. Mit dem großen Feuerwehrfahrzeug rückten Roland Collberg und Dirk Fehler nachmittags auf dem „Storchenhof“ in Reinstorf an. Auf den Dächern des Dreiseitenhofes waren nach Informationen des Besitzers Uwe Sauer schon seit eh und je Storchennester installiert. In diesem Winter schaffte es jedoch eine kräftige Sturmböe, eines der Nester vom Dach zu fegen. „Das Nest war durch den Sturz ziemlich kaputt. Deshalb haben wir die Anfertigung eines neuen Grundgestells in der Behindertenwerkstatt des Vereins für Blindenwohlfahrt in Neukloster in Auftrag gegeben“, erzählte Uwe Sauer.

Nach der Fertigstellung des neuen Weidennests kam nun die Feuerwehr zu ihrem Spezialeinsatz auf den Hof. Bei strömendem Regen brachten Roland Collberg und Dirk Fehler die Drehleiter in Stellung und der „Festknüpper“ Hartmut Rach, ein Freund der Familie, ließ sich im Leiterkorb zum Dachfirst fahren. Dem Regen trotzend saß er rittlings auf dem First und befestigte den im Durchmesser fast einen Meter großen Korb auf dem Dach.

Reingard Sauer hat schon einen potenziellen Bewohner für den neuen Horst entdeckt. Ein Storchenmann habe in dem Nest der gegenüberliegenden Hofseite Einzug gehalten. „Wenn dann noch seine Gattin eintrifft, wird es hoffentlich wieder Storchennachwuchs geben“, meinte die Frau des Hofbesitzers. „Das Nest, welches erneuert wurde, war leider bisher noch nie belegt.“ Dafür nutzten es die Storchenkinder als „Anflug- und Landebahn“ nach ersten, kurzen Flugübungen.

Nachdem Hartmut Rach den Weidenkorb ordentlich festgezurrt hatte — dem nächsten Sturm soll das neue Nest schließlich standhalten — brachte Uwe Sauer Weidenzweige und eine Handvoll Kalk. „Dadurch wird einem angehenden Mieter vorgegaukelt, dass das Nest schon einmal belegt war“, erklärte Uwe Sauer. „Vielleicht lässt sich so noch ein zweiter Storch auf unseren Hof locken.“

Kerstin Erz

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