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Eine Biografie für Neukloster

Neukloster Eine Biografie für Neukloster

Das Museum im Klosterhof zeigt eine neue Dauerausstellung über den Ort und seine Geschichte

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Fotografische Zeitreise: Eine Gruppe Neuklosteranerinnen schwelgt bei der Ausstellungseröffnung in Erinnerungen.

Quelle: Vanessa Kopp

Neukloster. Sechs Personen, vier Jahre Arbeit: Die neue Dauerausstellung im Neuklosteraner Museum ist seit Ende vergangener Woche zu sehen. Unter dem Titel „Neukloster/Mecklenburg – 1170 bis in die Gegenwart. Eine Biografie“ können Geschichtsinteressierte und Heimatverbundene in die Historie des Ortes eintauchen.

„Bringen Sie viel Interesse und Ausdauer mit“, betont Heinrich Ripke, Vorsitzender des Museumsvereins. Auf zahlreichen Tafeln sind historische Daten und Erzählungen gesammelt, Exponate werden zur Veranschaulichung ausgestellt, jahrzehntealte Fotos lassen besonders Einheimische in Erinnerung schwelgen. „Eine Besonderheit ist eine Originalurkunde Wallensteins, die wir zeigen können“, erzählt Ripke stolz.

„Bereits 2012 entstand die Idee, eine Biografie für unsere Stadt zu erarbeiten“, berichtet Heinrich Ripke. Eine Arbeitsgruppe hat sich dem Thema angenommen. Federführend dabei war Jürgen Köchel, Rentner und ehemaliger Mathelehrer. „Im Hinblick auf unsere 850-Jahr-Feier im Jahr 2019 ist das natürlich besonders passend“, merkt Ripke an. Am Begleitbuch für die Ausstellung wird derzeit noch gearbeitet. „Ganz fertig geworden sind wir damit leider nicht“, bedauert Köchel. „Aber spätestens zur Stadtfeier wird die Biografie erhältlich sein.“

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wird von dem Ort Neukloster fast ausschließlich das Kloster erwähnt. Die Entwicklung des Gotteshauses wurde reichlich dokumentiert. Zum Ort an sich findet sich aus den frühen Jahren allerdings wenig. „Neukloster war nie der Mittelpunkt der Welt“, sagt der Vereinsvorsitzende. „Doch hier haben stets Menschen gelebt, die den Ort lebenswert gemacht haben.“ Und auch Bürgermeister Frank Meier (parteilos) betont: „Geschichte wird immer von Menschen geschaffen.“ Er dankte dem Museumsverein dafür, dass er sich an diese schwierige und große Aufgabe gewagt hat.

Finanzielle Unterstützung hat das Museum vom Landkreis Nordwestmecklenburg, der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest und der Stadt Neukloster bekommen. „Zudem haben uns die Spenden unserer Vereinsmitglieder und Gäste geholfen“, bedankt sich Heinrich Ripke. „Wir hoffen auf gute Besuchszahlen.“Öffnungszeiten: Das Museum (Klosterhof 1) ist dienstags bis sonnabends von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Vanessa Kopp

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