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Eine Mutter bricht ihr Schweigen

Wismar Eine Mutter bricht ihr Schweigen

Peggy Frassek vermutet, dass ihr Sohn kurz nach der Geburt zwangsadoptiert wurde. Ein Informationsabend im Wismarer Zeughaus am 3. März führt Betroffene zusammen.

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Peggy Frassek aus Wismar sucht ihren Sohn. Der Mutterpass ist das einzige, was ihr von ihm blieb.

Quelle: Carolin Riemer

Wismar. Kinder, die nach der Geburt spurlos verschwanden. Eltern, die nicht aufgeben wollen, sie zu suchen. Am 3. März veranstaltet die Gruppe „Betroffene von DDR-Zwangsadoption/ Säuglingstod“ ab 17.30 Uhr einen Informationsabend im Wismarer Zeughaus.

Dann kommen nicht nur Betroffene wie beispielsweise die Wismarerin Peggy Frassek zu Wort. Anne Drescher, Landesbeauftragte für Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, und ein Rechtsanwalt beantworten Fragen und geben Hilfestellungen.

Von mehr als 10 000 sogenannten Zwangsadoptionen in der DDR-Zeit geht Andreas Laake, Gründer der Gruppe, heute aus und fordert Ärzte, Hebammen und andere Betroffene dazu auf, ihr Schweigen endlich zu brechen.

Der Sohn der Wismarerin Peggy Frassek ist beispielsweise seit seiner Geburt im sächsischen Leisnig spurlos verschwunden. „Ein Arzt erzählte mir, dass er nach der Geburt starb. Doch ich sah nie eine Geburts- oder Sterbeurkunde von ihm, durfte mich nicht von ihm verabschieden. Es gibt kein Grab.“ Peggy Frassek glaubt bis heute nicht, dass ihr Sohn starb, sondern vermutet eine Zwangsadoption.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

Carolin Riemer

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