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Eine Richtkrone und zwei Richtsprüche

Dorf Mecklenburg Eine Richtkrone und zwei Richtsprüche

Auf dem Tierheimgelände in Dorf Mecklenburg wird Haus für Hunde gebaut / Witterung sorgt für Verzögerung

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Unter der Richtkrone: Meike Gutzmann vom Tierschutzverein Wismar und Umgebung mit Andreas Bierstedt von der Zimmerei Wagener aus Hohen Göhren bei Stendal und Jens-Norbert Groß (r.) von der Baupartner Wittstock GmbH. Fotos (3): Norbert Wiaterek

Dorf Mecklenburg. Eine wichtige Etappe ist geschafft: Nach der Grundplatte und den Mauern thronen nun die Dachbalken auf dem neuen Haus für Hunde auf dem Gelände des Tierheims in Dorf Mecklenburg. Gestern feierten Bauleute und Tierfreunde Richtfest.

 

OZ-Bild

Ich hoffe, dass noch vor Weihnachten das Haus winterfest ist. Dann kann der Innenausbau starten.“Meike Gutzmann, Tierschutzverein

Quelle:
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Ich rechne damit, dass trotz der- zeitiger Kälte der Bauplan eingehalten werden kann.“Dr. Wieland Kirchner, Bauüberwacher

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Ich hoffe, dass noch vor Weihnachten das Haus winterfest ist. Dann kann der Innenausbau starten.“Meike Gutzmann, Tierschutzverein

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Ich rechne damit, dass trotz der- zeitiger Kälte der Bauplan eingehalten werden kann.“Dr. Wieland Kirchner, Bauüberwacher

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Nach zwei Richtsprüchen, vorgetragen von Andreas Bierstedt von der Zimmerei Wagener aus Hohen Göhren bei Stendal und Jens-Norbert Groß von der Baupartner Wittstock GmbH, dankte Meike Gutzmann den am Bau Beteiligten. Anschließend schlug die Vorsitzende des Tierschutzvereins Wismar und Umgebung einen Nagel in einen Dachbalken. Bierstedt und Groß leerten einige Schnaps-Gläser und ließen sie dann an den Mauern zerschellen.

„Mit diesem Wetter hat niemand gerechnet. Durch den plötzlichen Frost gibt es leichte Verzögerungen. Aber ich hoffe, dass trotzdem noch vor Weihnachten das Haus winterfest ist, also das Dach bis dahin geschlossen sowie das Gebäude mit Fenstern und Türen versehen werden kann“, erklärte Meike Gutzmann. „Wenn das Bauwerk trocken ist, starten die Arbeiten im Inneren.“ Bauüberwacher Dr. Wieland Kirchner aus Wismar rechnet damit, dass trotz derzeitiger Kälte und Schnee der Zeitplan eingehalten und das Hundehaus Ende April oder Anfang Mai kommenden Jahres übergeben werden kann.

Beim Richtfest waren etwa 50 Zuschauer dabei, darunter auch Gäste aus der Gemeinde Metelsdorf und des Wismarer Ordnungsamtes. Vermisst wurden Vertreter der Gemeinde Dorf Mecklenburg.

Laut Kirchner hatten die Arbeiten auf der Fläche neben dem alten Bahnwärterhaus, wo einst mehrere Zwinger standen, am 12. September begonnen. Am 19. Oktober konnte Meike Gutzmann den Grundstein legen. Am Bau sind auch Firmen und Ingenieure aus Wismar, Karow, Dorf Mecklenburg und Gägelow beteiligt.

Das Tierheim in Dorf Mecklenburg, Träger ist der 250 Mitglieder zählende Tierschutzverein Wismar und Umgebung, beherbergt, so berichtete die Leiterin Brigitte Wagner, aktuell sechs Hunde. Im neuen Haus mit einer Gesamtnutzfläche von 400 Quadratmetern können zukünftig 20 Hunde untergebracht werden.

Jedes Tier bekommt eine etwa zwölf Quadratmeter große Stube mit beheizbarer Liegefläche sowie einen ebenso großen Auslauf. Zwei Hundezimmer haben Durchgangstüren, sodass auch eine Hündin mit ihren Welpen gut untergebracht werden kann. Das eingeschossige Gebäude in L-Form und mit Walmdach soll außerdem ein Arztzimmer und eine zwölf Quadratmeter große Hundedusche, beides auch von außen begehbar, eine Futterküche, einen Aufenthaltsraum und Duschen für die Tierheim-Mitarbeiter sowie Platz für die Haustechnik erhalten.

Der Neubau kostet etwa 640000 Euro. Aus dem Leader-Programm der Europäischen Union für den ländlichen Raum fließen 200000 Euro. Das Land Mecklenburg-Vorpommern sagte 235000 Euro zu.

Auch der Deutsche Tierschutzbund fördert. Besonders freuen sich die Tierschützer über die vielen Spenden in Höhe von insgesamt etwa 100000 Euro. „Ich bin erstaunt, wie viele Menschen uns unterstützt haben“, sagte Meike Gutzmann.

Norbert Wiaterek

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