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Eltern kämpfen für den Erhalt des Musikschulgebäudes

Wismar Eltern kämpfen für den Erhalt des Musikschulgebäudes

Die geplante Fusion der städtischen Musikschule mit der Kreismusikschule sorgt für Bedenken: Wismar würde dadurch ein Kulturzentrum verlieren. Durch dezentralen Unterricht könnten Kosten eingespart werden.

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Rund 200 Eltern, Musikschüler und Lehrer haben am Montagabend in Wismar über die mögliche Fusion der Musikschulen und ihre Auswirkungen beraten.

Quelle: Nicole Hollatz

Wismar. Wo soll Ballett getanzt werden? Wo wird die Theatergruppe proben? Wo sich die vielen Ensembles bis hin zur Big Band treffen? Viele Fragen, die auftauchen, wenn das Wismarer Musikschulgebäude infrage gestellt und der Unterricht nach Vorbild der Kreismusikschule dezentral an den Schulen gegeben wird. Gut 200 Eltern, Musikschüler, Interessierte und Lehrkräfte haben sich am Montagabend deshalb zur Beratung getroffen.

„Unser klares Ziel ist es, den Entscheidungsprozess in der Bürgerschaft zu begleiten“, sagte Christopher Naab vom Förderverein. Jana Rohloff, Leiterin der städtischen Musikschule, lehnt eine Fusion nicht generell ab. Doch sie ist sich sicher: „Die Stadt würde mit der Schließung des Hauses ein Kulturzentrum verlieren.“

Die Musikschule verursacht in der Stadtkasse ein jährliches Defizit von rund 384 000 Euro. Die Unterhaltung des Gebäudes ist dabei der größte Kostenfaktor. Durch dezentralen Unterricht könnte dieser Faktor eingespart werden.

Vanessa Kopp

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