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Empörung in Degtow: Tierquäler vergiften 25 Hühner

Degtow Empörung in Degtow: Tierquäler vergiften 25 Hühner

Besitzer der Vögel sind verzweifelt. Polizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

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Renée Geißler zeigt empört die verstorbenen Hühner im Stall. Vermutlich wurden sie mit Rattengift getötet.

Quelle: Karl-Ernst Schmidt

Degtow. Die Nachbarn von Susann Fahrenheim und Renée Geißner in Degtow sind schockiert. Sie selber sind verärgert und tief erschrocken. Am Wochenende starben über zwei Tage verteilt 16 ihrer 25 Hühner, wie gestern die Polizei bestätigte. „Viele der Tiere haben wir als Küken selber groß gezogen“, sagt Susann Fahrenheim.

Ihr Lebensgefährte hatte am Sonnabend die ersten fünf Hühner tot oder in Krämpfen liegend gefunden, als er die Vögel gegen 18 Uhr füttern wollte. Bis zum nächsten Tag ging das qualvolle Sterben weiter. Renée Geißner rief einen Tierarzt, um auszuschließen, dass es sich um eine Infektion handelt. „Er hat festgestellt, dass die Hühner innerlich verbluten und vermutlich mit Rattengift vergiftet wurden“, sagt Susann Fahrenheim. „Ich bin richtig fertig und meine Kinder auch“, sagt die Mutter zweier Töchter. Am Sonntagnachmittag rief die Familie die Polizei, als nach Untersuchung durch den Tierarzt feststand, dass Gift im Spiel ist. Die Beamten nahmen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz auf, fanden auf dem Grundstück aber kein Rattengift. „Wir hätten so etwas auch hier nie ausgebracht. Wir haben ja die Hühner, eine Ente und auch Katzen“, sagt Susann Fahrenheim. Einen Verdacht, wie die Hühner vergiftet worden sein könnten, hat sie nicht.

„Wir sollen jetzt noch ein Tier zum Veterinäramt bringen und es soll eventuell noch das Futtergetreide und das Trinkwasser untersucht werden“, sagt sie. Noch bleibt die Ungewissheit, wer es auf die wehrlosen Hühner abgesehen haben könnte.

 

Malte Behnk

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