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Ende Mai liegen vier Schiffe im Dock

Wismar Ende Mai liegen vier Schiffe im Dock

Bau der Flusskreuzliner bei MV Werften geht rasant voran / Erste Auslieferung im Sommer

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Ein Blick aus der Vogelperspektive in die Werfthalle: Im Dock werden gerade die ersten beiden neuen Flusskreuzfahrtschiffe gebaut.

Quelle: Fotos: Kerstin Schröder

Wismar. Daniel Hagen-Kock (30) und sein Tischler-Kollege Maik Hopster (26) stehen dort, wo später einmal der Kapitän das Sagen hat: auf der Kommandobrücke. Mit dünnen Holzplatten verkleiden die Zulieferer Wände und schaffen Stauraum für die künftige Technik. „Es macht Spaß, mal auf einem Schiff zu arbeiten“, sagen die Männer, während sie zur nächsten Holzplatte greifen. Denn schnell muss es gehen: Schon bald soll der neue Flusskreuzliner „Crystal Bach“ das Trockendock verlassen – gemeinsam mit dem Schwesternschiff „Crystal Mahler“. Beide sollen in zwei Monaten Platz für zwei Nachfolger- Bauten machen. Deren Kiellegung ist am 24. Mai geplant. Während die dann im Trocken-Dock Etage für Etage dazu bekommen, werden die ersten zwei Schiffe wenige Meter entfernt im Wasser liegen – im Schwimmdock.

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Bau der Flusskreuzliner bei MV Werften geht rasant voran / Erste Auslieferung im Sommer

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Das Flusskreuzfahrt-Quartett für die Reederei Crystal River Cruises ist der erste Auftrag von MV Werften und nimmt rasant Gestalt an. Vor zweieinhalb Monaten – am 9. Januar – wurden die ersten Brennplatten für die Schiffe 3 und 4 geschnitten. Mittlerweile sind daraus riesige Stahlblöcke geworden. An denen schweißt gerade Jungfacharbeiter Matthias Engel. Der Rostocker hat im Februar seine Lehre abgeschlossen und baut nun Seitenkisten – also Außenwände – zusammen. „Ich freue mich sehr, dass ich nach der Ausbildung übernommen wurde“, sagt der 20-Jährige. Etwa 30 Meter lang sei eine Seitenkiste und elf Meter breit. Ist sie fertig, kommt eine weitere hinzu. Danach werden sie wie Lego-Bausteine zusammengesetzt.

Die Schiffe 1 und 2 haben das schon hinter sich. An ihnen wird jetzt vor allem im Inneren gewerkelt. Unzählige Kabel versorgen Schweißgeräte und Sägen mit Strom. Innenausbauer Oliver Frey steht im künftigen Wintergarten und schraubt an einer Küchenzeile aus Aluminium. Um ihn herum wird gesägt, grelle Schweißfunken sprühen. „Hier ist ordentlich was los, ich bin gespannt, wie alles aussieht, wenn es fertig ist“, sagt er.

Alle vier Schiffe sollen 6-Sterne-Luxusliner werden. Damit die auch so ausgestattet sind, wie es sich die amerikanische Reederei wünscht, sind in einem Gebäude neben der Werfthalle Modelle von Einrichtungsgegenständen aufgebaut worden, darunter ein Treppenstück mit Geländer und Stufen. Farbe und Material sind so wie sie einmal sein sollen. Weicht das Endergebnis im Schiff davon ab, muss der Zulieferer noch mal ran und nachbessern. „Außerdem testen wir damit das Gefahrenpotenzial, ob es zum Beispiel gefährliche Kanten gibt“, berichtet Werften-Sprecher Stefan Sprunk.

Blickt man von oben ins Dock hinein, sehen die „Crystal Bach“ und „Crystal Mahler“ zurzeit aus wie zwei Wohnhäuser, komplett eingerüstet und teilweise versteckt hinter grauen Planen. Das erste Schiff soll im Sommer an die Reederei übergeben werden, das zweite einige Monate später. Nummer 3 und 4, „Crystal Ravel“ und „Crystal Debussy“, folgen 2018. Sie sind 135 Meter lang, elf Meter breit und werden auf dem Rhein, dem Main, der Donau und der Mosel unterwegs sein. Sie durchqueren die Niederlande, Deutschland, Österreich und Ungarn. An Bord können bis zu 106 Passagiere in 55 Balkonsuiten untergebracht werden. Und die erwartet ein persönlicher Butler-Service, drei Gourmet-Restaurants und das weltweit höchste Gast-Crew-Verhältnis auf einem Flussschiff.

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