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Wismar Endspiel: Schießt Pini Anker auf den fünften Platz?
Mecklenburg Wismar Endspiel: Schießt Pini Anker auf den fünften Platz?
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00:05 02.06.2017
Wismar

Morgen ab 14 Uhr wird es im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion noch einmal richtig spannend. Oberligist FC Anker Wismar empfängt zum Saisonfinale den Tabellenvierten Tennis Borussia Berlin. Es ist ein Endspiel um Platz fünf. Falls der FC Hansa Rostock II bei Hertha Zehlendorf nicht verlieren sollte, könnten die Schützlinge von Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo sogar die Saison mit dem vierten Tabellenplatz abschließen. Und das wäre natürlich ein schönes Geschenk der ersten Mannschaft zum 20. Vereinsjubiläum. Denn am 12. Juni 1997 wurde der FC Anker gegründet.

Torjäger Erdogan Pini hat in bisher 24 Partien, die er für den FC Anker Wismar bestritt, 19 Treffer erzielt. Morgen wird er zum letzten Mal für die Weiß-Roten auflaufen. Pini verlässt den Verein. Quelle: Foto: Daniel Koch

„Das wäre natürlich super. Ich würde zu gerne mit einem Tor dazu beitragen“, wünscht sich Wismars Torjäger Erdogan Pini. Bisher hat er für die Hansestädter 19 Treffer erzielt und liegt in der Torjägerwertung der Oberliga-Nordstaffel an sechster Stelle. Die Liste führt Murat Turhan (Rathenow) mit 33 Toren an.

Der letzte Spieltag ist auch ein Tag des Abschieds, auch beim FC Anker. Vier Spieler werden den Verein aus unterschiedlichen Gründen verlassen. Besonders schmerzlich ist dabei der Abschied von Mittelfeldspieler Dennis Martens. Der 28-Jährige ist ein Urgestein der Hansestädter und hat bisher 220 Punktspiele für den FC Anker Wismar bestritten. Damit ist er nach Dirk Taflo (222) der Spieler mit der zweithöchsten Einsatzzahl beim FC Anker. Insgesamt hat Martens zehn Punktspieltore für seinen Verein geschossen. Martens will sich in Zukunft mehr um seine Familie kümmern und hat Trainer Adigo und sein Team daher in dieser Woche über seinen Abschied informiert.

Auch Erdogan Pini verlässt den Wismarer Verein. Ihn zieht es zurück nach Hamburg, wo seine Familie lebt. Pini bestritt für den FC Anker insgesamt 24 Partien. „Mit 20 Treffern möchte ich mich schon verabschieden“, sagt Pini selbstbewusst. „Doppelpack-Erdo“ hat bisher sieben Mal zweifach getroffen und wird in der kommenden Saison für den Regionalligisten Drochtersen/Assel auf Torejagd gehen.

Die Niedersachsen werden von Enrico Maaßen trainiert, der aus Bobitz stammt und auch für den FC Anker gespielt hat.

Außerdem werden Hannes-Michel Köhn und Kenan Hasicic den Verein verlassen. Köhn, der für die Hansestädter bisher 61 Spiele bestritt, zieht es zu Landesligist Dynamo Schwerin. Neben seinem alten Freund und Mitspieler Denny Jeske trifft Hannes dort auch auf Clemens Lange. Die Landeshauptstädter haben große Ziele und bauen eine schlagkräftige Mannschaft für die nächste Saison auf. Kenan Hasicic (bisher zwölfmal im Einsatz) zieht es studienbedingt aus Wismar weg.

Aber die Anker-Fans können sich auch auf Neuzugänge freuen. Bisher haben drei Spieler ihre Zusage für einen Wechsel gegeben. Als Erstes Henry Haufe vom Regionalligisten FC Schönberg. Die Maurinestädter haben bekanntlich ihren Rückzug aus der Regionalliga bekanntgegeben und starten in der Landesliga einen Neuanfang. Haufe hatte für die Schönberger zehn Treffer in der Regionalliga erzielt. Mit dem 24-jährigen Guilherme Lima (vom FC Hansa Rostock II) kommt wieder brasilianisches Flair ins Kurt-Bürger-Stadion. Lima ist für das rechte und linke Mittelfeld vorgesehen.

Mit dem 18-jährigen Lucas Vierling kommt ein Wismarer Urgestein aus Rostock zurück in seine Heimatstadt. Vierling durchlief seit mehreren Jahren alle Nachwuchsteams des FC Hansa und war zuletzt Kapitän der A-Junioren in der Regionalliga.

„Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und will sich natürlich dafür auch belohnen“, sagt Anker-Trainer Christiano Dinalo Adigo, dem das beste Aufgebot zur Verfügung steht. Philipp Ostrowitzki und Tom Ney sind nach ihren Sperren wieder dabei. Adigo hofft, dass viele Zuschauer ins Stadion kommen „und wir alle zusammen zum Saisonabschluss noch ein schönes Fußballfest im Wismarer Kurt-Bürger-Stadion feiern können“.

Peter Preuß und Andreas Kirsch

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