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Wismar Entenhaus schwimmt im Lindengarten
Mecklenburg Wismar Entenhaus schwimmt im Lindengarten
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07:38 26.04.2017
Hingucker im Wismarer Lindengarten: das neue Entenhäuschen. Quelle: Foto: Heiko Hoffmann (3), Privat (2)

Das Werk ist vollbracht. Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt mit elf Partnern geworden. Und am Ende schwimmt ein Entenhaus wieder im Lindengarten. Den Anstoß hatte Petra Block von der Bürgerinitiative Lindengarten gegeben: „Der Anblick ist einer Welterbestadt nicht würdig. Das jetzige Entenhäuschen ist schon 15 Jahre alt, das Material ist stark verrottet, verdreckt und voller Algen.“ Ein öffentlicher Aufruf von Petra Block in der OZ und bei Wismar TV war erfolgreich. Firmen und Verbände erklärten sich spontan bereit, anzupacken. Petra Block: „Ich bin glücklich, dass der Lindengarten um einen Edelstein schöner geworden ist. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben.“

Aus einer kleinen Idee ist ein großes Projekt mit elf Partnern geworden. Am Ende schwimmt ein Entenhaus wieder im Wismarer Lindengarten. Den Anstoß hatte Petra Block von der Bürgerinitiative Lindengarten gegeben. Denn: Das alte Häuschen war 15 Jahre alt, stark verdreckt und voller Algen.

Das Entenhaus – 1,60 x 1,60 Meter groß, mit Ponton 2,50 m x 2,50 Meter groß – schwimmt an einer Metallkette und wird auch schon von Enten und Co. angenommen. Das neue Häuschen ist einem früheren nachempfunden worden. Ein Video der Kreishandwerkerschaft Wismar-Nordwestmecklenburg zeigt das Werden (https://www.facebook.com/pg/AusbildungInNordwestmecklenburg/videos/).

Die Kreishandwerkerschaft hat nach den guten Erfahrungen mit dem Entenhaus ein neues Projekt ins Auge genommen. Geschäftsführerin Antje Lange möchte den Fischerturm am Altstadtring mit Partnern aus dem Dornröschenschlaf holen. Zwar ist der einst vorhandene Anbau längst verschwunden, doch der noch stehende Teil an der Ecke Ulmenstraße/Schiffbauerdamm steht unter Denkmalschutz. 1870 als Schutz- und Arbeitsraum für die Wismarer Fischer erbaut, diente der Turm als Signal- und Wetterturm. An der Turmaußenseite waren die vom alten Poeler Tor erhaltenen Stadtwappen eingelassen.

Doch erst einmal wird gefeiert. Passend zu Wasserlassen des neuen Entenhauses wird am Sonnabend von 14 bis 17.30 Uhr ein Frühlingsfest im Lindengarten veranstaltet. Seit einem Jahr befindet sich der „Treff im Lindengarten (TiL) in der früheren Eisdiele, die später auch als Jugendklub genutzt wurde, ehe das Gebäude viele Jahre ungenutzt leer stand. Jetzt ist es ein Ort der Begegnung. Die Angebote reichen von Plattdeutsch, Malzirkel und Qi Gong, über Vereinstreffen und Themencafé bis hin zu Privatfeiern.

Am Sonnabend, 29. April, können sich Besucher zum Beispiel auf einen kleinen Fünfkampf aus Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen, Gummistiefelweitwurf, Dosenwerfen und Lindengarten-Quiz freuen. Ein buntes Programm rund um den „TiL“ rundet den Nachmittag ab. So gibt es einen Bastelstand, Musik vom Kinderensemble Dorf Mecklenburg, „Rotkäppchen“ als Gemüsetheater, eine Spielstraße mit Gummitwist sowie Kaffee und Kuchen.

„Es ist schön zu sehen, was sich in einem Jahr TiL alles entwickelt hat“, freut sich Mitarbeiterin Nancy Voigt. „Vieles davon wäre ohne bürgerschaftliches Engagement, aber auch nicht ohne die Unterstützung unserer Partner möglich gewesen“, ergänzt Projektkoordinatorin Christin Neichel. Beide hoffen auf ein fröhliches Fest mit vielen Besuchern.

Viele Hände. . .

Viele Hände schaffen ein schnelles Ende. Mitgewirkt haben bei dem Projekt Einzelpersonen, Unternehmen mit ihren Auszubildenden, Verbände und Vereine: MV Werften-Wismar, Tischlerei Satow, Zimmerei Fenske, Metallbauer Rainer Satow, Malermeister Andreas Regel, Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg-Wismar, Treff im Lindengarten (TiL), Dirk Zinner (Quartiersmanager Altstadt der DSK GmbH & Co Kg.), Entsorgungs- und Verkehrsbetrieb Wismar, Wasser- und Bodenverband sowie die Initiatoren des Entenhäuschens: Petra Block und Verena Wustrow von der Bürgerinitiative Lindengarten Wismar.

Heiko Hoffmann

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