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Wismar Erfolgte 789 Taufe der Wenden?
Mecklenburg Wismar Erfolgte 789 Taufe der Wenden?
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00:00 06.10.2017
Proseken

Kurzeinschätzung anno 1896: „Proseken liegt sieben Kilometer westnordwestlich von Wismar und enthält, wie schon im frühen Mittelalter, auch heute noch nicht viel mehr als Kirche, Pfarre, Schule und Krug. Es stellt daher nur eine winzige Feldmark dar.“ So urteilte Museumsdirektor und Hofrath Prof. Dr. Friedrich Schlie 1896 über das „Kirchdorf Proseken“.

Die Serie

Jede Woche stellt die OZ in der Serie ein Dorf aus dem Landkreis vor. Dabei erzählen wir Geschichten von Menschen, die dort leben, von Veränderungen, über die

Sorgen der Einwohner, was

sich so alles entwickelt hat

oder sich noch entwickeln soll.

Diedrichshagen wird im

nächsten Teil an der Reihe sein.

Inzwischen ist Proseken als Teil des Wismarer Speckgürtels deutlich gewachsen. Kindergarten, Grundschule und Schule sind mitten im Ort. Statt des einen „Erbkrugs“ gibt es verschiedene Möglichkeiten, Hunger und Durst zu stillen. Fast unverändert hat die Dorfkirche in Proseken die Zeit überdauert. Eine Sage erzählt, dass im Jahr 789 Karl der Große in Proseken die Wenden habe taufen lassen. Fakt ist: Die erste Erwähnung des Ortsnamens mit einem Pfarrer erfolgte im Jahr 1210.

Am 8. Oktober lädt die Kirchgemeinde zum Erntedankfest um 14 Uhr in die Prosekener Kirche ein. Danach folgt ein Umzug mit Trecker und Pferden nach Hohenkirchen, sodass beide Kirchenhäuser der Gemeinde miteinander verbunden werden.

OZ

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