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Erste Ausschüttung der Sportstiftung

Wismar Erste Ausschüttung der Sportstiftung

Rund 8500 Euro an Vereine und eine Gesellschaft aus Wismar verteilt / TSG bekommt 2100 Euro

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Vertreter der Sportstiftung, darunter der Vorstandsvorsitzende Gerhard Raabe (r.) und der Vorsitzende des Kuratoriums, Mirko Gärber (2. v. l.), sowie der Vereine nach der Geldübergabe in der Gerichtslaube im Wismarer Rathaus. Fotos (2): Norbert Wiaterek

Wismar. Eine Erfolgsgeschichte: Obwohl die Sportstiftung der Hansestadt Wismar erst zwei Jahre alt ist, können die Engagierten um den Vorstandsvorsitzenden Gerhard Raabe sehr zufrieden sein. Gab es im August 2014 noch 13 Stifter und ein Kapital in Höhe von 16000 Euro, sind jetzt 85 Personen und Unternehmen finanziell an der Stiftung beteiligt. Das Kapital wuchs auf etwa 85000 Euro. „Ich freue mich sehr über diese außerordentlich positive Entwicklung“, sagte Gerhard Raabe. „Durch Zinserträge und Spenden kamen rund 20 000 Euro zusammen.“

In der Gerichtslaube im Wismarer Rathaus haben die Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder der Sportstiftung nun zum ersten Mal Geld, insgesamt 8536 Euro, an neun Vereine und eine Gesellschaft überreicht. 1980 Euro bekam der Kreissportbund Nordwestmecklenburg, der die Erst- bis Viertklässler aus den sechs Wismarer Grundschulen im April eingeladen hatte, um den Pokal der Grundschulen der Hansestadt zu kämpfen. „Bei abwechslungsreichen Staffelspielen hatten die Kinder viel Spaß“, berichtete Kerstin Groth. „Dank der Zuwendung der Sportstiftung bekamen alle teilnehmenden Kinder T-Shirts und die Schulen Schecks für die Beschaffung von Sportgeräten.“

Klaus Dieter Soldat, Geschäftsführer der TSG Wismar, nahm 1000 Euro für einen Zweier-Rennkajak, 700 Euro für den 18. Wismar-Cup, ein Handballturnier für die weibliche Jugend, sowie 400 Euro für ein offenes Vereinssportfest im Juli entgegen. Mit 800 Euro förderte die Sportstiftung die deutschen Meisterschaften im Boxen. Die Boxabteilung des PSV Wismar hatte das Turnier für junge Athletinnen vor wenigen Tagen in Dorf Mecklenburg auf die Beine gestellt.

700 Euro gab es für den Behindertensportverein Wismar. Wie Christel Messer berichtete, kehrten die Aktiven Anfang September mit 32 Medaillen vom 36. Internationalen Behindertensportfest in Wilhelmshaven zurück. Über zwei Zuwendungen freuten sich die Wassersportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Wismar. Sie bekamen jeweils 700 Euro für das 12-Stunden-Schwimmen und den Indoor-Triathlon im Mai sowie das 22. Wismarbucht-Schwimmen im August. Jubel auch beim Kampfkunstverein „Goldener Drache“ über 500 Euro: Anna-Lena Hell aus Wismar hatte Ende September bei der Weltmeisterschaft im US-Bundesstaat Florida Silber und Bronze erkämpft. Das „Ausnahmetalent“ sammelte schon viele Medaillen ein. Die Kung Fu-Kämpferin wurde zum Beispiel zweimal Weltmeisterin, drei Mal holte sie den Titel Vizeweltmeisterin. Und es gab drei Bronze-Medaillen. Das Geld hilft bei der Bezahlung der WM-Kosten.

Die Sportstiftung bedachte außerdem das offene Kindersportfest des SV Schifffahrt/Hafen Wismar, das im Juli am Kagenmarkt stattgefunden hatte und das zu einer Tradition werden soll, mit 450 Euro.

150 Euro erhielt der ASV Grün- Weiß Wismar, der das Open- Schach-Turnier bundesweit bekannter machen will. 96 Euro bekam der Verein „Das Boot“ für die Schwedenlauf-Gruppe „spero“. Mit 360 Euro wurde die Schwedenlauf-Gruppe der felicitas gGmbH unterstützt, an der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge beteiligt sind.

Wer Zustifter der Sportstiftung werden will, muss 500 Euro einzahlen. „Die Sportstiftung will aber kein elitärer Club, sondern für jedermann offen sein. Deshalb ist es auch möglich, sich mit einem Betrag von mindestens zehn Euro im Monat zu beteiligen“, erklärte Gerhard Raabe. Auch Spenden seien nach wie vor willkommen. „Die Zuwendungen können steuerlich geltend gemacht werden.“ Raabe und auch der Vorsitzende des Kuratoriums, Mirko Gärber, betonten, dass das ausgereichte Geld gut investiert ist. Beide sehen eine gute Entwicklung in den Sportvereinen.

Die Sportstiftung hat das Ziel, Projekte der Sportvereine und der Schulen in Wismar finanziell zu unterstützen. Geld soll es auch für den Breitensport, besonders im den Nachwuchsbereich, geben. Die Stiftung lobt Zuwendungen an Personen für ehrenamtliches Engagement aus, die die Vereinsarbeit beziehungsweise den Bürgersinn besonders gefördert haben, sowie für die Entwicklung und Durchführung eigener Projekte im Sport.

Norbert Wiaterek

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