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Erstes Pokal-Heimspiel nach 1529 Tagen

Schönberg Erstes Pokal-Heimspiel nach 1529 Tagen

FC Schönberg empfängt am Sonnabend im Halbfinale den MSV Pampow und visiert den neunten Endspiel-Einzug an

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Nach dem schwer erkämpften 1:0-Arbeitssieg in Rathenow, hier Lukas Scherff (r.), wollen die Schönberger am Sonnnabend gegen den MSV Pampow zum neunten Mal in ein Pokalfinale einziehen.

Quelle: Upahl

Schönberg. Das bevorstehende Landespokal-Halbfinale zwischen dem FC Schönberg und dem MSV Pampow am Ostersonnabend ab 14 Uhr im Palmberg-Stadion hat einen kleinen historischen Charakter. Erstmals nach 1529 Tagen bestreiten die Maurinekicker im Landespokal wieder ein Heimspiel.

Der Weg der beiden Halbfinalisten

FC Schönberg

1. Runde: Neumühler SV 7:0 (A)

2. Runde: FC Anker Wismar 3:1 (A)

Achtelfinale: Malchower SV 1:0 (A)

Viertelfinale: TSV Bützow 1:0 (A)

MSV Pampow

SG Ludwigslust/Grabow 7:0 (A)

SV Warnemünde 4:2 (A)

Greifswalder FC 3:1 (H)

Doberaner FC 2:1 (H)

Die Rollen sind klar verteilt. Die Randschweriner spielen zwei Klassen tiefer in der Verbandsliga. Deshalb wäre für den Regionalligisten aus Schönberg alles andere als der Einzug ins DFB-Landespokalfinale am 28. Mai im Neustrelitzer Parkstadion sicher eine dicke Überraschung. „Wir haben die Pflicht, eine Runde weiter zu kommen“, weiß auch Trainer Axel Rietentiet. Wie, ist dem 46-Jährigen vollkommen egal. „Es muss kein Spektakel sein, kein Hurrafußball. Nur gewinnen ist wichtig. Das Endspiel wäre ein Traum“, macht Rietentiet die Bedeutung eines Sieges gegen Pampow deutlich.

Möglicher Gegner im Endspiel könnte der FC Hansa Rostock sein. Der Drittligist tritt zeitgleich im zweiten Halbfinale in Schwerin auf den FC Mecklenburg.

Eigentlich sollte die Partie in Schönberg an Karfreitag ausgetragen werden. Doch die Stadt bzw. das Amt hat dem Verein einen Strich durch die Rechnung gemacht, bedauert Rietentiet, der den unterklassigen Gegner gleich zweimal beobachtet hat. „Pampow ist nicht zu unterschätzen“, warnt er seine Spieler vor möglicher Hochnäsigkeit. In der Verbandsliga steht die Mannschaft von Ronny Stamer hinter dem Greifswalder FC und dem FC Mecklenburg-Schwerin auf Rang drei. Anfang Dezember gewannen sie beim FC Mecklenburg-Schwerin mit 2:0, stürzten den Tabellenführer damit vom Thron. Und auch im Pokal sorgten die Pampower mit dem 3:1 gegen den Greifswalder FC für eine Überraschung.

Trainer Axel Rietentiet hofft, dass die Zuschauer sich vor allem über ein Heimspiel freuen und ihre Mannschaft endlich mal wieder zahlreich im Palmberg-Stadion unterstützen. „Das war schon sehr enttäuschend“, blickt Rietentiet auf das letzte Regionalliga-Heimspiel Heimspiel gegen Bautzen, als nur knapp 250 Zuschauer dabei waren. „Mehr als jetzt können wir nicht leisten, auch wenn es manchmal nicht schön anzusehen ist. Man darf aber nicht vergessen, dass wir nach wie vor Dritter in der Rückrundentabelle sind.“ Los gehts am Sonnabend übrigens bereits ab 11 Uhr mit einem großen Osterfest vor allem für Kinder mit vielen Überraschungen und Moderator Alex Stuth von der Ostseewelle.

Personell sieht es gut aus beim siebenfachen Pokalsieger FC Schönberg, der am Sonnabend zum neunten Mal in seiner Geschichte in ein Landespokal-Endspiel einziehen kann. Anton Müller ist nach seiner Verletzung (Leiste) wohl wieder bei 100 Prozent. Stürmer Kristof Rönnau hat seine Erkältung überwunden. Und auch Nico Matern kommt nach seiner zweiwöchigen Trainingspause immer besser in Schwung.

Von so/tg

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