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Es muss nicht immer Studium sein

Wismar Es muss nicht immer Studium sein

Am 7. November findet das erste Infotreffen des Karrierenavigators statt / Berufsausbildung in den Fokus rücken

Wismar. 30 Prozent aller Studenten brechen ihr Studium ab. Und was dann? „Dann braucht es einen Plan B“, sagt Doreen Heydenbluth-Peters von der Hochschule Wismar. Sie ist Projektkoordinatorin für „ask for chance“, einem Programm, das genau in dieser Situation hilft. „Die Abbruchzahl ist alarmierend und wir haben uns gefragt, wie kommt das?“ Ein Grund: Abiturienten erhalten zu wenige Informationen darüber, dass eine Berufsausbildung eine Alternative ist. Dafür wurde nun der sogenannte Karrierenavigator entwickelt, eine Aktion, die sich an Schüler, wechselwillige Studenten, Eltern und Lehrer richtet. Unter dem Motto „Sie haben die Wahl – Berufsausbildung oder Studium?“ findet am Montag, 7. November, von 15 bis 17 Uhr, die erste Gesprächsrunde im Technischen Landesmuseum Phantechnikum, An der Festwiese 3, statt. „An diesem Tag sollen Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt werden und ein Gesprächsaustausch stattfinden“, erklärt Doreen Heydenbluth-Peters. „Das Museum hat montags Ruhetag, so dass wir Raum für uns haben.“ Eingeladen sind Schüler und Studenten aus dem ganzen Land.

 

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Doreen Heidenbluth-Peters, HS Wismar

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Ein Hauptproblem bei Abbrechern sei oft mangelnde Motivation. „Sie kommt nämlich oft von außen, den Eltern beispielsweise“, erklärt die Koordinatorin. Auch die geforderte Leistung bringe einige an die Grenzen. Viel zu oft werde vergessen, dass eine Ausbildung nach dem Abitur ebenfalls eine Möglichkeit sei – mit der Option zum anschließenden Studium.

Holger Stein, zweiter Vorsitzender des Arbeitskreises Schule Wirtschaft Wismar-Nordwestmecklenburg, der das Projekt mitbetreut, betont: „Es gibt viele Wege zum Ziel und diese wollen wir an dem Nachmittag vorstellen.“ Er weist darauf hin, dass Fachkräfte in der Region Nordwestmecklenburg dringend gebraucht werden. „Wir sehen den Karrierenavigator als Weiterführung unserer Berufsinformationsbörse, die Anfang Oktober stattgefunden hat“, sagt Stein. „Junge Menschen sollen frühzeitig Orientierungshilfe bekommen für einen optimalen Start ins Berufsleben.“

Vanessa Kopp

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