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Familiäre Atmosphäre an der Schule in Kirchdorf

Kirchdorf Familiäre Atmosphäre an der Schule in Kirchdorf

Eine Einrichtung für Grund- und Regionalschüler / Berufsorientierung ist wichtig

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„„In der Hofpause nach der fünften Stunde sind alle Schüler gemeinsam draußen. Da achten dann die Älteren auch auf die Jüngeren.“ Niklas Ehrlich, 8. Klasse

Kirchdorf. An der Regionalen Schule mit Grundschule Hans Lembke auf Poel lernen Grundschüler von den Realschülern. Und das geht so: In Kirchdorf teilen sich alle Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse eine Schule. „Woanders heißt es immer ,mit angeschlossener Grundschule’, bei uns ist beides in einem Gebäude untergebracht“, sagt Andrea Kagel, stellvertretende Schulleiterin. Derzeit werden knapp 250 Schüler von 20 Lehrern betreut. Die räumliche Nähe wirke sich auch auf die Atmosphäre aus.

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Eine Einrichtung für Grund- und Regionalschüler / Berufsorientierung ist wichtig

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Beschreibung

Freizeitangebote

An der gebundenen Ganztagsschule werden nachmittags verschiedene Kurse angeboten. Dazu gehören Bauen, Kalligrafie, Segeln, Töpfern – es gibt einen Brennofen –, Kochen und Backen oder Schach. Es gibt eine Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht. Die Schüler geben eine Schülerzeitung heraus. Die Kinder und Jugendlichen können sich zu Streitschlichtern, Bus-Engeln und Schulsanitätern ausbilden lassen.

Ziel: Berufswahl-Siegel

Mit dem Berufswahl-Siegel MV werden Schulen „mit vorbildlicher Berufsorientierung“ ausgezeichnet. Wichtig für die Einrichtungen ist es, mit Unternehmen, Bildungsträgern und anderen Institutionen zu kooperieren. Die Schule sollte Praktika anbieten und ihre berufsvorbereitenden Projekte nachhaltig gestalten. Die Berufsorientierung muss ein wesentlicher Bestandteil des Schulkonzepts und des Unterrichts sein.

„Hier gehen alle sehr kollegial miteinander um“, sagt Lehrerin Birgit Braatz. Das sei vor allem beim gemeinsamen Sportfest zum Ende des Schuljahres deutlich. Die Schüler treten in Riegen – erste bis zehnte Klasse gemischt – gegeneinander an. Dabei wird jedes Team von einem Neun- oder Zehntklässler geführt. „Die Großen kümmern sich dann um die Jüngeren und helfen bei den Sportübungen“, sagt die 53-jährige Pädagogin. Das Konzept kommt bei den Kindern an. „Ich finde das Sportfest toll“, sagt die achtjährige Ida Kummerow.

Zudem fahre die gesamte Schule alle zwei Jahre für drei Tage zusammen weg. Für Klassenstufe fünf würden Kennlerntage angeboten. So sollen sie die Neulinge mit der Schule, den Lehrern und anderen Schülern vertraut machen.

Für die Regionalschule ist das Thema Berufsorientierung wichtig. Die Kirchdorfer Einrichtung möchte in absehbarer Zeit das „Berufswahl“-Siegel des Landes erhalten. „Das ist eine Auszeichnung für Schulen, die sich besonders für die Berufsorientierung einsetzen. Und darauf arbeiten wir hin“, erklärt Andrea Kagel.

Bisher gibt es Berufsvorbereitungstage vor den Sommerferien. „Die Jüngsten beschäftigen sich einen Tag mit dem Thema – die Ältesten drei Tage lang.“ Die Schule arbeite zudem mit der Ärztekammer und der Agentur für Arbeit zusammen. Andrea Kagel plant die regionalen Unternehmen stärker einzubinden. Vorstellbar sei, dass die Schüler sich Firmen ansehen und Azubis von ihrer Arbeit berichten.

„Außerdem soll es ein Bewerbungstraining geben.“ In der 8. Klasse nimmt das Thema Fahrt auf. Zuerst stehen Werkstatttage beim Bildungszentrum Wismar auf dem Programm. In Klasse neun und zehn folgen Betriebspraktika.

Ebenfalls als berufsvorbereitend könnten einige AGs gesehen werden. „Die Schüler können sich ab Klasse sieben zu Schulsanitätern ausbilden lassen“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin. In Wochenend-Kursen der Johanniter erlernen die Teilnehmer alles Nötige. „Einige werden später Arzthelfer, Rettungssanitäter oder Altenpfleger“, weiß das Schuloberhaupt. Zu dem Angebot der gebundenen Ganztagsschule gehören außerdem die Ausbildungen zum Streitschlichter – ab Klassenstufe fünf – und „Bus-Engel“. „Die Schüler arbeiten dabei mit der Verkehrswacht zusammen. Sie müssen Verantwortung übernehmen und für Ruhe im Bus sorgen. Daher gibt es den Kurs erst ab der 9. Klasse,“ erklärt Andrea Kagel.

Namensgeber der Regionalschule mit Grundschule ist Professor Hans Lembke. Er promovierte zum Thema Pflanzenzüchtung und erhielt zwei Ehrendoktortitel. Daher trägt die Einrichtung den Schriftzug „Prof. Dr. h. c. Dr. h. c. Hans Lembke“.

GOTTESDIENSTE

am Sonnabend:

In Wismar: 7.-Tage-Adventisten: 10 Uhr

Neukloster: Kathol. Kirche: 18 Uhr Vorabendmesse

am Sonntag:

In Wismar: St. Nikolai: 10 Uhr;

Heiligen Geist: 10 Uhr;

Neue Kirche (Marien-Georgen-Gemeinde): 10 Uhr;

Wendorfer Kirche: 10 Uhr;

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten):

Landeskirchliche Gemeinschaft:

Christengemeinde Arche: 10 Uhr (letzter Sonnabend im Monat: 17 Uhr);

Neuapostolische Kirche: 9.30 Uhr

sowie in Neukloster: Evangelische Gemeinde: 10 Uhr; Kirchdorf: 10 Uhr; Gägelow: 10 Uhr Jehovas Zeugen, Königreichsaal, Gewerbering 2.

Verpflegung

Etwa 60 Schüler nehmen an dem Mittagessen in der Schule teil. Der Speiseplan hängt aus. Die Gerichte werden fertig gekocht angeliefert und vor Ort ausgegeben. Die Schüler können in einem separaten Raum essen und wählen zwischen verschiedenen Gerichten. Für die Verpflegung ist die Firma Menüservice Neuburg zuständig. Zu Projekttagen und Festen wird auf dem Schulhof gegrillt und gemeinsam gegessen.

Manuela Wilk

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