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Wismar Abfallhof Wismar: Feuerwehr kämpft gegen die Flammen
Mecklenburg Wismar Abfallhof Wismar: Feuerwehr kämpft gegen die Flammen
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17:40 10.08.2018
In einer Lagerhalle brennt es. Quelle: Kerstin Schröder
Wismar

Die Feuerwehren kommen nicht zur Ruhe. Nach dem Großbrand in einem Milchviehbetrieb in Dorf Gutow bei Grevesmühlen und einem Hausbrand in Wismar- Nord hat es gestern Mittag ein weiteres Feuer in der Region gegeben – diesmal auf dem Gelände des Abfallwirtschaftshofes in Wismar- Müggenburg. Dorthin wurden die Feuerwehren gegen 12.50 Uhr zu Hilfe gerufen.

Am Freitagmittag ist der Brand im Abfallwirtschaftshof von Wismar-Müggenburg ausgebrochen. Alle Feuerwehren der Stadt sind im Einsatz. Mit Video.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll eine Schredderanlage durch einen technischen Defekt in Brand geraten sein. Die Flammen sind dann auf eine benachbarte 30 Meter lange Lagerhalle übergesprungen. In der war laut Auskunft der Feuerwehr geschredderter Sperrmüll untergebracht.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens, der versucht hatte, das Feuer kurz nach dem Ausbruch zu löschen, wurde leicht verletzt und mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Rund 45 Einsatzkräfte aller drei Wismarer Feuerwehren – Altstadt, Friedenshof und Berufsfeuerwehr – sind ausgerückt, um den Brand zu löschen. Dicke schwarze Rauchwolken über Wismar gab es nicht sehr lange zu sehen. Aber an der Außenwand der Lagerhalle machte sich nach dem Ausbruch des Feuers ein riesiges schwarzer Fleck breit. „Das ist eine Auswirkung des Brandes im Inneren“, erklärte Einsatzleiter Dirk Sawiaczinski von der Wismarer Berufsfeuerwehr. Gefahren für die Anwohner in Müggenburg hätten nicht bestanden, giftige Stoffe seien nicht ausgetreten. Der Schaden beläuft sich nach derzeitigem Stand auf 20 000 Euro.

Im Gebäude kämpften die Feuerwehrleute stundenlang gegen die Flammen. „Löschwasser war glücklicherweise genügend vorhanden – die Firma hat gerade erst ihren Wassertank bis oben hin aufgefüllt“, sagte Dirk Sawiaczinski. Gegen 15.30 Uhr war das Feuer gelöscht, eine Stunde später rückten die Wehren ab.

Schröder Kerstin