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Feuerwehren kämpfen um MV-Cup

Hohen Viecheln Feuerwehren kämpfen um MV-Cup

Auftaktsieg bei den Männern ging an die Mannschaft aus Kummer, bei den Frauen ans Team Rostock

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Wehrführer und Cheforganisator Rando Sloboda nimmt die letzten Einstellungen am Ziel, der Messeinrichtung für den Wasserstrahl, vor.

Hohen Viecheln. 20 Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg trafen sich am Sonnabend zum ersten Wertungslauf im Feuerwehrwettkampfsport. Die Freiwillige Feuerwehr Hohen Viecheln ist wie im Vorjahr auch Titelverteidiger bei den Männern. Bereits zum achten Mal wird über den MV-Cup die beste Feuerwehrmannschaft des Landes gesucht.

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Auftaktsieg bei den Männern ging an die Mannschaft aus Kummer, bei den Frauen ans Team Rostock

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Wer hier startet, der hat richtig was drauf.“Rando Sloboda, Hohen Viechelns Wehrführer

Seit 2009 organisiert diese Wettkampfserie der Feuerwehrförderverein Hohen Viecheln e.V. Bis zum 9. Juli wird an vier verschiedenen Orten das beste Team bei den Frauen und den Männern in der Disziplin „Löschangriff nass“ ermittelt. „Der Grund, warum es den MV-Cup gibt, ist die Tatsache, dass der Landesfeuerwehrverband nur alle vier Jahre eine Landesmeisterschaft ausrichtet. Das ist uns zu wenig“, erklärt Viechelns Wehrführer Rando Sloboda. Er sitzt auch im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Nordwestmecklenburg.

Anders als beim bekannten Inselpokal auf Poel werden die Wettkampfnormen beim MV-Cup streng nach den Vorgaben des Deutschen Feuerwehrverbandes, die auch international Bestand haben, umgesetzt: Ein Team besteht aus sieben Mitgliedern. Die Wettkampfbahn ist 95 Meter lang, an deren Ende stehen zwei mit Sensoren bestückte Zielscheiben. Die müssen von zwei Brandbekämpfern eines Teams gleichzeitig mit dem Wasserstrahl der Schlauchspritzen getroffen werden. Erst wenn auf jeder der Scheiben rund zehn Liter Wasser niedergeprasselt sind, wird automatisch die Zeit gestoppt.

Wenn die Uhr zu laufen beginnt, muss der Verbrennungsmotor der Wasserpumpe angeworfen, der Saugschlauch samt Filter in ein nebenstehendes Becken getaucht und gekuppelt und es müssen die Spritzenschläuche ausgerollt und ebenfalls gekuppelt werden. „Wer hier startet, der hat richtig was drauf und will sich auch deutschlandweit und international mit anderen messen“, sagt Sloboda. Seine Feuerwehrkameraden sind stolze Titelverteidiger. Hohen Viechelns Männermannschaft hat den Pokal bereits viermal gewonnen. In diesem Jahr dienen ihnen und einigen weiteren Teams die Läufe im MV-Cup als perfekte Vorbereitung auf die deutsche Meisterschaft, die Ende Juli in Rostock ausgetragen wird (die OZ berichtete).

Diesmal legte die erste Mannschaft aus Hohen Viecheln einen in ihren Augen klassischen Fehlstart hin. Sie befindet sich nach zwei Durchgängen „nur“ auf Platz 13. „Das ist eindeutig der Nervosität geschuldet“, schätzt Wehrführer Sloboda das Ergebnis ein. Immerhin hat das zweite Männerteam, das aber ausschließlich in Hohen Viecheln an den Start ging, die fünftbeste Zeit erreicht.

Der Sieg ging an die Feuerwehrmänner aus Kummer mit 23,42 Sekunden. Auch die Zweitplatzierten aus Herrnburg und die Dritten, das Team Boizetal, brauchten unwesentlich länger: 23,70 beziehungsweise 24,02 Sekunden stand auf der Anzeigetafel.

Bei den Frauen setzte sich diesmal Rostock mit 29,92 Sekunden vor Gresse mit 30,25 Sekunden durch. Weitere teilnehmende Feuerwehren aus Nordwestmecklenburg waren Stove, Beidendorf, Losten und Schildetal.

Der nächste Lauf des MV-Cups startet am 4. Juni in Schwartow.

Peter Täufel

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