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Wismar „Forschung vor Anker“ am 4. Juli in der Hansestadt
Mecklenburg Wismar „Forschung vor Anker“ am 4. Juli in der Hansestadt
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00:01 28.06.2016

Vom 4. bis 7. Juli präsentiert das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) in Wismar, Heiligenhafen und Rendsburg seine Forschungsarbeit auf dem institutseigenen Forschungsschiff „Ludwig Prandtl“. Beim Open Ship am kommenden Montag von 14 bis 18 Uhr am Alten Hafen in Wismar erfahren Besucher mehr über die Arbeit der Wissenschaftler an Bord. Die Crew und die Geesthachter Experten stehen für Gespräche bereit. Der Besuch des Schiffes und des begleitenden Abendvortrags im Rathaus sind kostenlos.

„Seit 2009 fahren wir mit unserem Forschungsschiff die Tour entlang der deutschen Nord- oder Ostseeküste, um den Menschen unsere Forschungsergebnisse zu präsentieren und die Arbeit auf der ,Ludwig Prandtl’ vorzustellen“, sagt Klimaforscher Prof. Dr. Hans von Storch, Institut für Küstenforschung HZG, der die Tour begleitet und in Wismar den Vortrag mit dem Titel „Klimawandel im Ostseeraum“

hält. „Die ,Forschung vor Anker'-Tour bietet eine ideale Möglichkeit, mit der Öffentlichkeit in den Dialog zu treten.“ Gemeinsam mit den an der Tour beteiligten Wissenschaftlern ist ein interessantes Programm entstanden.

Das Helmholtz-Zentrum ließ das Forschungsschiff 1983 speziell für den Einsatz in der flachen oder tidebeeinflussten Nord- und Ostsee bauen. Es bietet Platz für eine umfangreiche wissenschaftliche Ausrüstung. Aufgrund der Seetauglichkeit und des geringen Tiefgangs von weniger als 1,7 Meter kann die „Ludwig Prandtl“ hervorragend für den Einsatz im Übergangsbereich Watt und offene See genutzt werden. Die Messeinsätze dienen insbesondere dazu, neue Systeme für das Monitoring von Küstengewässern zu erproben, Wasser- und Sedimentproben zu entnehmen sowie einheitlich und sicher Daten der Wasserqualität zu erfassen.

OZ

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