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Freiwillige Feuerwehr Altstadt zieht Bilanz

Wismar Freiwillige Feuerwehr Altstadt zieht Bilanz

Wehrführer Mathias Meschkat verletzte sich bei Löscharbeiten schwer

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Kreiswehrführer Torsten Gromm (l.) überreicht Walter Grimm die Ehrennadel des Landes Mecklenburg-Vorpommern für seinen langjährigen Dienst bei der freiwilligen Feuerwehr. Fotos (5): Bruno Lübbers

Wismar. Im Bürgerschaftssaal statt in den eigenen Räumen trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Wismar Altstadt zur Jahresversammlung. Grund für den Ortswechsel war, dass das neue Gerätehaus am Kagenmarkt erst im Herbst fertig werden soll.

„Wir freuen uns schon auf unsere neuen heiligen Hallen“, so der stellvertretende Wehrführer Nico Porath. Er führte hauptsächlich das Wort bei der Veranstaltung, in Vertretung für den krankgeschriebenen Mathias Meschkat.

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Die Arbeit der Jugend- feuerwehr ist für unsere Laufveranstal- tung wichtig.“Stefan Schröder (36), Freizeitläufer

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Der Wehrführer war bei einem Gartenlaubenbrand im letzten Jahr durch den Fußboden gestürzt und hatte sich den Arm ausgekugelt. Nach einer Operation befindet er sich immer noch in der Reha. „Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung“, fügte Porath hinzu. Glück im Unglück: Es war der einzige schwere Unfall im Dienst, den die Feuerwehrleute 2015 zu verzeichnen hatten.

Und das trotz einiger Großeinsätze. Zwei große Brände bei German Pellets und den Egger Werken hielten sie genauso auf Trab wie der Einsatz bei Bränden der Deponien Müggenburg und Neu Degtow.

Bausenator Michael Berkhahn (CDU) als Vertreter der Stadt lobte die dabei geleistete Arbeit: „Die freiwillige Feuerwehr hat gezeigt, dass sie auf gleicher Ebene mit den Berufsfeuerwehren zusammenarbeiten kann.“ Das hätten die freiwilligen Feuerwehrleute mehrmals unter Beweis gestellt. Für die Hansestadt Wismar seien sie unerlässlich. Sie unterstützen die Bevölkerung bei vielen Veranstaltungen. Auch wenn es um die schnelle Einrichtung von Unterkünften für ankommende Flüchtlinge ging, habe die Feuerwehr Großes geleistet. Ein Ärgernis waren die zahlreichen Fehlalarme aus der Unterkunft Haffburg. „Hier wurde mit Belehrungsmaßnahmen begonnen, die Früchte tragen“, berichtete Porath und ergänzte: „Zum Jahresanfang wurde es schon viel weniger.“

Laut Materialbericht ist die Feuerwehr mit ihren 76 Mitgliedern und 45 aktiven Einsatzkräften auch bei der Ausrüstung so gut aufgestellt, wie seit der Trennung von der Freiwilligen Feuerwehr Friedenshof 1997 nicht mehr. Der Einsatz von Vorausfahrzeugen, mit denen zwei Feuerwehrleute schon lange vor den vollbesetzten Löschfahrzeugen am Einsatzort die Lage einschätzen können, hat sich bewährt.

2016 sollen auch endlich einige ältere Wagen wie ein Löschfahrzeug aus dem Jahr 1990 durch neue ersetzt werden. Jugendwart Jens Weiß, seit einem Jahr im Amt, berichtete von erfolgreicher Jugendarbeit: 670 Stunden habe man in Ausbildungen, Zeltlager und Öffentlichkeitsarbeit investiert. Dazu gehört auch die Absicherung von Veranstaltungen. Für diesen Einsatz bedankte sich der Organisator des Strandlaufcups, Stefan Schröder, bei den Jungfeuerwehrleuten und stiftete T-Shirts: „Ohne die Jugendfeuerwehr würden solche Veranstaltungen lange nicht so reibungslos laufen“, lobte er. Die Abgänge und Neuaufnahmen 2015 waren bei Jugend- und freiwilliger Feuerwehr weitgehend stabil. Mit Norman Sebbin wurde ein neuer Kamerad nach einem Jahr Probezeit in den Dienst übernommen. Zum neuen Schriftwart wurde Florian Zeddies gewählt. Neue Feuerwehrmann-Anwärter sind Paul Jahnel und Maurice Fleury.

Ehrungen

Für 10 Jahre Mitgliedschaft: Arvid Göricke, Jens Weiß, Enrico Weiß

Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Thomas Vetter

Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbands: Walter Grimm

Beförderungen: Antje Schmei zur Oberfeuerwehrfrau, Danny Weber zum Oberfeuerwehrmann, Jonas Diete und Sebastian Buhs zum Hauptfeuerwehrmann.

Außerdem wurden Jugendwart Jens Weiß für die Dauer seiner Amtszeit zum Löschmeister und Zugführer Jens Kaspereit, ebenfalls für die Dauer des Amtes, zum Hauptlöschmeister ernannt.



Bruno Lübbers

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