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Viel Zuspruch für Wahlsieger Thomas Beyer

Wismar Viel Zuspruch für Wahlsieger Thomas Beyer

Einen Tag nach der Wahl ist die Freude beim wiedergewählten Bürgermeister groß, die Schar derer, die ihm dazu gratuliert, auch.

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Hatte auf eine Stichwahl gesetzt: Hans-Martin Helbig (FDP) gratuliert dem Wahlgewinner Thomas Beyer (SPD).

Quelle: Hoffmann Heiko

Wismar. Einen Tag nach der Wahl ist die Stimmung im Rathaus gut. „Jetzt kommt die Freude erst richtig durch“, sagt Thomas Beyer (SPD), den die Wismarer am Sonntag erneut zum Bürgermeister gewählt haben. Nachdem alle 32 Wahlbezirke ausgezählt waren, hat er gefeiert. „Erst mit meinen Unterstützerinnen und Unterstützern, denen ich sehr dankbar bin, und dann im kleinen Kreis ausgiebig bis in den frühen Morgen.“

DCX-Bild

Einen Tag nach der Wahl ist die Freude beim wiedergewählten Bürgermeister groß, die Schar derer, die ihm dazu gratuliert, auch.

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Gestern ging für Beyer der Arbeitsalltag weiter. Geburtstagsgratulanten hatten sich am Morgen eingefunden, es folgten ein Termin mit MV Werften und einer wegen des ehemaligen Hevag-Geländes an der Schweriner Straße, Dienstberatung, Fernsehinterview, Kreisausschuss, Kreistagsfraktion.

Zuspruch und Glückwünsche von vielen Seiten

Beyers Parteifreunde sind begeistert von seiner zweiten Amtszeit: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ist noch einen Tag vor der Wahl in Wismar gewesen, um mit ihm auf Stimmenfang zu gehen. Auch am Wahltag selbst hatte sie auf ihrer Facebook-Seite geschrieben: „Ich unterstütze Bürgermeister Thomas Beyer - er hat die Stadt wirtschaftlich vorangebracht und sorgt für den sozialen Zusammenhalt. Mit ihm hat Wismar eine gute Zukunft!“ Dass er gleich im ersten Wahlgang gewonnen hat, kommentierte Schwesig so: Der Wahlerfolg im ersten Durchgang sei „eine Anerkennung für die sehr solide und erfolgreiche Arbeit, die Thomas Beyer seit vielen Jahren als Bürgermeister der Hansestadt leistet. Wismar hat sich unter seiner Führung gut entwickelt.“

Auch von Kerstin Weiss (SPD), Landrätin von Nordwestmecklenburg, gibt es Lob: „Ich freue mich sehr über die Wiederwahl. Die Hansestädter haben eine gute Wahl getroffen, da der bisherige und neue Bürgermeister viel für die Stadt bewegt hat und nun seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann.“ Freude ist ebenfalls aus der Werft zu vernehmen. Grund: Der Bürgermeister hat die neuen Schiffbaupläne von MV Werften von Anfang an unterstützt: „Wir freuen uns auf die weitere sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und dem alten und neuen Bürgermeister“, teilt Kommunikationschef Stefan Sprunk mit.

Ein großartiges Ergebnis nennt Jörg Denecke den Wahlausgang. „Es zeugt von dem großen Vertrauen, das die Wismarer Bürgerinnen und Bürger in Herrn Beyer setzen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der Wismarer Wirtschaftsgemeinschaft. Die WWG werde Beyer auch in Zukunft beim Erreichen der wirtschaftlichen Ziele unterstützen.

Linke will Wahlergebnis analysieren

Simone Oldenburg, Fraktionschefin der Linken im Landtag, hätte sich für den Kandidaten ihrer Partei, Horst Krumpen, ein besseres Wahlergebnis gewünscht und fordert deshalb: „Wir müssen jetzt dringend die Ursachen erforschen, warum wir so schlecht abgeschnitten haben und dürfen nicht einfach wieder so zur Tagesordnung übergehen.“ Nur wenn man die Gründe kenne, warum die Wismarer die Linken nicht unterstützen, könnte die Arbeit der Partei in der Hansestadt verbessert werden.

Enttäuschung über verpasste Stichwahl

Nach der ersten deutlich sichtbaren Enttäuschung am Wahlabend bei den Unterstützern von Hans-Martin Helbig (FDP) zeigt sich der Pressesprecher der CDU-Fraktion, Tom Brüggert, nun versöhnter. „Ich denke, dass Hans-Martin Helbig mit 30 Prozent der Stimmen ein gutes Ergebnis eingefahren hat - dafür, dass er auf der politische Bühne in Wismar relativ unbekannt ist.“ Es sei dennoch schade, dass Helbig es nicht in die Stichwahl geschafft habe. Die Zusammenarbeit mit ihm und zwischen den Unterstützergruppierungen (CDU, FDP/Grüne, Für-Wismar-Forum) habe gut funktioniert. Es sei auch kein Fehler gewesen, dass die CDU keinen eigenen Kandidaten aufgestellt habe. „Wir haben die Interessen der Partei hinten angestellt und den Fokus auf die Entwicklung der Hansestadt gelegt“, so Brüggert.

Kerstin Schröder und Nicole Buchmann

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