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Wismar Friede sei mit uns
Mecklenburg Wismar Friede sei mit uns
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00:00 08.06.2017

Also ehrlich – so viel Ferien hatte ich zuletzt als Studentin. Nun, da ich Volkshochschülerin bin, nutze ich sie immerhin, um im Stoff zu bleiben. Denn dank Pfingsten fiel der Arabisch-Kurs aus. Deshalb saß ich beim Bierzapfer meines Vertrauens, der ungefragt Zettel und Stift neben den Bierdeckel packte, und legte los. Schrieb Worte auf, Namen, Städte und dachte plötzlich an London.

Griff zum Smartphone, öffnete den Kurznachrichtendienst Twitter, gab in der Suche „London“ auf Arabisch ein. Dann las ich die Tweets, die unter diesem Stichwort geschrieben worden waren: „Sie greifen Zivilisten an – nicht etwa aus religiösen Gründen. Sondern um Hass zu säen gegen den Islam.“ Terroristen seien das, und keine Muslime, las ich weiter. Solidaritäts- und Beileidsbekundungen – von Palästinensern, Ägypterinnen, Jordaniern. Dann landete ich bei einer iranischen Zeitung, die wiederum den britischen „Mirror“ zitierte mit der letzten Whatsapp-Nachricht des Attentäters von der London-Bridge. Ich legte das Handy beiseite, nahm einen Schluck aus dem Bierglas und dachte nach. „sala:m“ – wie schreibt sich noch „sala:m“. Und ich nahm den Stift und schrieb „sala:m“. Wieder und wieder „sala:m“. Frieden. Immer donnerstags erscheint die Kolumne „Willkommen im Arabisch-Kurs“.

OZ

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