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Wismar Frühere Eisdiele ist der neue Treff im Lindengarten
Mecklenburg Wismar Frühere Eisdiele ist der neue Treff im Lindengarten
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07:42 25.04.2016

Mit vielen geladenen Gästen, darunter Nutzer, Handwerker, Entscheidungsträger und Ehrenamtler, wurde am Sonnabend der „TiL“ feierlich eröffnet. TiL steht für „Treff im Lindengarten“. Damit ist der „Treffpunkt Altstadt“ nach mehr als zehn Jahren aus der ABC-Straße umgezogen. Nun soll sich der neue Bürgertreff mit neuem Standort und neuem Namen etablieren.

Auch für neue Nutzer und Nutzungsideen.

„Es war ein langer Weg“, kommentierte Christin Neichel die Sanierung des ehemaligen Jugendclubs. Ein Weg, der sich offensichtlich gelohnt hat. Ein großer, lichtdurchfluteter Raum, dazu ein kleinerer im Obergeschoss — viel Platz für Vereine, bürgerliches Engagement oder einfach für den gemütlichen gemeinsamen Nachmittag.

„Ich wünsche uns, dass hier richtig Leben in der Bude sein wird“, eröffnete Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) das frisch sanierte Haus. Mitte November war dort Baubeginn, um aus der ehemaligen Eisdiele und dem späteren Jugendclub einen modernen Bürgertreff zu gestalten. Mitte März zog der Treff um, die ersten Nutzer zogen ein. Englischgruppe, Malzirkel, Chor, Quigong, Computerclub, Strickgruppe, die „Plattdütsch Rund“, das „Café Miteinander“ und die „Gemeinnützige Gesellschaft“ beispielsweise. „Wir haben noch Platz", erklärt Christin Neichel als Ansprechpartnerin vor Ort. Ein Satz, den sie im alten Bürgertreff so nicht sagen konnte. Denn der platzte aus allen Nähten.

Nun können und sollen zu den alten, teilweise seit Jahren bestehenden Gruppen, neue dazukommen. Junge Mütter oder Väter mit ihren Krabbelkindern beispielsweise, die sich genau wie Rollstuhlfahrer über den barrierefreien und damit kinderwagenfreundlichen Eingang freuen werden. Und darüber, dass die Wismarer Zonta-Frauen eine Wickelmöglichkeit gesponsert haben. Auch schön für die Eltern, die mit ihren kleinen Windelträgern auf dem Spielplatz im Lindengarten aktiv sind und so im „TiL“ die Windeln wechseln können. Oder sich ins Obergeschoss zum Stillen zurück ziehen können. Um dann nebenbei zu merken, welche tollen Angebote es im Treff gibt.

Den neuen Fußboden hat das Unternehmen Egger möglich gemacht, die Einrichtung wie Stühle und Regale die Sparkassenstiftung, die noch zu installierenden Fahrradständer sponsert der Wismarer ADFC. Dank Spender und Sponsoren und öffentlichen Mitteln aus dem Programm „Die soziale Stadt“ ist „TiL“ möglich geworden. Die Stadt, die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK) und die Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste LV-MV e. V. (IJGD) sind Träger des Treffpunkts. Aber: In Zukunft soll ein Verein als Träger gegründet werden, Gründungsmitglieder können sich vor Ort melden.

„Hier passt alles: Die Nähe zur Stadt und zum Lindengarten mit seiner Bürgerinitiative“, schwärmt Bürgermeister Beyer. Ein Idyll mitten im grünen Stadtpark. Bald soll auch das Außengelände von „TiL“

gestaltet werden, um vielleicht mit Tischen und Stühlen den Treffpunkt und den Lindengarten wieder zum Ausflugsziel für die Wismarer zu machen.

Von Nicole Hollatz

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