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Für acht Euro ins Schabbellhaus: Ausschuss stimmt zu

Wismar Für acht Euro ins Schabbellhaus: Ausschuss stimmt zu

Preisgestaltung soll nach einem Jahr auf den Prüfstand / 40000 Besucher pro Jahr erwartet

Wismar. Acht Euro (für Kinder älter als sechs Jahre fünf Euro) soll der Eintritt ins stadtgeschichtliche Museum nach der Sanierung des Schabbellhauses kosten (die OZ berichtete). Die Eröffnung ist für den 22. Dezember geplant. Am Montag diskutierte darüber der Kulturausschuss der Hansestadt und empfahl die vorgeschlagene Preisgestaltung der Bürgerschaft. Doch nicht alle waren mit Preis und Preisgestaltung einverstanden. Bernhard Schubach (Für Wismar) beispielsweise hält die acht Euro pro Erwachsenen für zu hoch. Bernd Hilse (Die Linke) vermisst indes ein Ticket für Großfamilien, Karin Lechner (SPD) eines speziell für Senioren. Die seien bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises über das ermäßigte Ticket abgedeckt, sagte Museumsleiterin Corinna Schubert.

Diskutiert wurde auch über die Personalkosten für das Museum. Für die sieben Museumsmitarbeiter sowie den Wach- und Sicherheitsdienst sind laut Kalkulation 334000 Euro veranschlagt. Beim Gegenrechnen von Ausgaben und kalkulierten Einnahmen werden die Kosten zu 23 Prozent gedeckt. „Dieser Kostendeckungsgrad steht mahnend da – wir sollten ihn nicht aus den Augen lassen“, sagte Wolfgang Box (CDU). Gleichwohl sei klar, dass sich ein Museum nicht selbst tragen könne, betonte Box. Schubert rechnet mit rund 40000 Besuchern pro Jahr. Im Gewölbekeller des Museums sollen künftig Kunstausstellungen gezeigt werden, die bislang im Bauhaus zu sehen waren – gegen einen Eintritt von drei Euro.

Die Preisgestaltung soll nach einem Jahr erneut überprüft werden. Darauf verständigten sich die Ausschussmitglieder.

nb

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