Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Fusion der Musikschulen im Sommer 2017?

Wismar Fusion der Musikschulen im Sommer 2017?

Gebühren sollen angeglichen werden / Kreis will Wismars Musikschulgebäude nicht übernehmen

Wismar. Die Fusion der Musikschulen von Wismar und Nordwestmecklenburg soll nach dem Willen beider Verwaltungen zunächst mit einer Kooperation zum Beginn kommenden Jahres vorbereitet werden. Darüber informierte Nordwestmecklenburgs Sozialdezernentin Karla Krüger (SPD) am Montagabend die Mitglieder des Kreisbildungsausschusses.

Ziel sei es, die Musikschulen zum 1. August 2017 zusammenzuführen. Dabei würden alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die Sekretärin der Musikschule Wismar übernommen. Die Stellen seien bereits im Stellenplan für den kommenden Haushalt ausgewiesen, erklärte Krüger.

Derzeit liefen letzte Gespräche zwischen Landrätin Kerstin Weiss und Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (beide SPD) – unter anderem über das Musikschulgebäude in Wismar. Lehrer und Schüler hatten wiederholt für dessen Erhalt gekämpft. Zuletzt mit einem Konzert vor dem Rathaus vor der letzten Bürgerschaftssitzung. Die Bürgerschaft selbst hatte sich nach langer Debatte auf Antrag der Für-Wismar-Fraktion einstimmig für den Erhalt des Gebäudes ausgesprochen.

Im Bildungsausschuss hingegen waren sich die Mitglieder einig: Ein zusätzliches Gebäude für den Landkreis will dort niemand. „Wir übernehmen ja schon das Personal“, sagte etwa Klaus Becker (CDU).

Auch Karla Krüger machte deutlich, dass der Landkreis keinen Bedarf an der Übernahme des Gebäudes hat. Verhandelt werde derzeit über eine kostenfreie Nutzung der Räume seitens einer gemeinsamen Musikschule. Das Gebäude bliebe dann im Besitz der Hansestadt. Sie wäre für den Erhalt der Bausubstanz zuständig. Ob Wismar sich darüber hinaus mit einem Zuschuss an einer gemeinsamen Musikschule beteiligen müsse, ließ Krüger offen.

Im Hinblick auf die unterschiedlichen Gebühren für die Angebote der beiden Musikschulen kündigte Karla Krüger an, dass es zunächst eine Angleichung geben würde. „Erhöht aber werden die Gebühren nicht – auch nach der Fusion wollen wir drei Jahre Stabilität bei den Preisen.“

Nicole Buchmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Karlshagen

Grundschule Karlshagen: Personalentscheidung um kommissarische Leitung sorgt für Unverständnis

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wismar
Verlagshaus Wismar

Mecklenburger Straße 28
23966 Wismar

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 10.00-17.00 Uhr
Freitag 10.00-16.00 Uhr

Leiterin Lokalredaktion: Kerstin Schröder
E-Mail: wismar@ostsee-zeitung.de
Telefon: 0 38 41 / 415 65

Ticket- und Anzeigenverkauf: 03841 / 41550.

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.