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Wismar Fusion der Musikschulen im Sommer 2017?
Mecklenburg Wismar Fusion der Musikschulen im Sommer 2017?
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00:00 12.10.2016

Die Fusion der Musikschulen von Wismar und Nordwestmecklenburg soll nach dem Willen beider Verwaltungen zunächst mit einer Kooperation zum Beginn kommenden Jahres vorbereitet werden. Darüber informierte Nordwestmecklenburgs Sozialdezernentin Karla Krüger (SPD) am Montagabend die Mitglieder des Kreisbildungsausschusses.

Ziel sei es, die Musikschulen zum 1. August 2017 zusammenzuführen. Dabei würden alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die Sekretärin der Musikschule Wismar übernommen. Die Stellen seien bereits im Stellenplan für den kommenden Haushalt ausgewiesen, erklärte Krüger.

Derzeit liefen letzte Gespräche zwischen Landrätin Kerstin Weiss und Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (beide SPD) – unter anderem über das Musikschulgebäude in Wismar. Lehrer und Schüler hatten wiederholt für dessen Erhalt gekämpft. Zuletzt mit einem Konzert vor dem Rathaus vor der letzten Bürgerschaftssitzung. Die Bürgerschaft selbst hatte sich nach langer Debatte auf Antrag der Für-Wismar-Fraktion einstimmig für den Erhalt des Gebäudes ausgesprochen.

Im Bildungsausschuss hingegen waren sich die Mitglieder einig: Ein zusätzliches Gebäude für den Landkreis will dort niemand. „Wir übernehmen ja schon das Personal“, sagte etwa Klaus Becker (CDU).

Auch Karla Krüger machte deutlich, dass der Landkreis keinen Bedarf an der Übernahme des Gebäudes hat. Verhandelt werde derzeit über eine kostenfreie Nutzung der Räume seitens einer gemeinsamen Musikschule. Das Gebäude bliebe dann im Besitz der Hansestadt. Sie wäre für den Erhalt der Bausubstanz zuständig. Ob Wismar sich darüber hinaus mit einem Zuschuss an einer gemeinsamen Musikschule beteiligen müsse, ließ Krüger offen.

Im Hinblick auf die unterschiedlichen Gebühren für die Angebote der beiden Musikschulen kündigte Karla Krüger an, dass es zunächst eine Angleichung geben würde. „Erhöht aber werden die Gebühren nicht – auch nach der Fusion wollen wir drei Jahre Stabilität bei den Preisen.“

Nicole Buchmann

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