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Wismar Fußgängerzone: Kein Testbetrieb zum Stadtfest
Mecklenburg Wismar Fußgängerzone: Kein Testbetrieb zum Stadtfest
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00:00 17.04.2013
Grevesmühlen

Während der diesjährigen Stadtfestwoche wird es keinen „Testbetrieb“ für eine Fußgängerzone in der Wismarschen Straße in Grevesmühlen geben.

Die Stadtvertreter sprachen sich am vergangenen Montagabend mehrheitlich gegen den Antrag der SPD-Fraktion aus, die Straße vom Trendshop bis zum Markt für die Zeit der Feierlichkeiten zu sperren.

„Eine wöchentliche Sperrung bringt nichts“, sagte Stadtvertreter Thomas Krohn (CDU-Fraktion), „wer soll außerdem aufpassen, dass sich Autofahrer daran halten?“

Erkenntnisse, die für eine mögliche dauerhafte Einrichtung einer Fußgängerzone verwertbar wären, würde dieser kurze Zeitraum aber keinesfalls bringen, hieß es.

„Es fehlen die entscheidenden Voraussetzungen. Die Anwohner in der Innenstadt brauchen unbedingt mehr Parkplätze“, sagte auch Peter Neumann (SPD).

„Es gibt ein Pro und Kontra zu dem brisanten Thema. Wir wollten versuchen, mit diesem Antrag die Diskussion anhand einer praktischen Umsetzung weiterzuführen“, sagte Stefan Baetke, der SPD-Fraktionsvorsitzende. Auch eine zeitliche Begrenzung der Sperrung am Tag wäre möglich gewesen.

Mit der Gründung der Arbeitsgruppe Stadtmarketing hat sich die Stadt die Belebung Grevesmühlens auf die Fahnen geschrieben. Diskutiert wird seitdem auch wieder die Ausweisung einer Fußgängerzone in der Innenstadt von Grevesmühlen.

Hitzige Diskussionen gab es am Montag ebenfalls um einen Antrag des Bürgermeisters. Jürgen Ditz (parteilos) wollte Widerspruch gegen einen kürzlich gefassten Beschluss der Stadtvertreter einlegen.

Die Abgeordneten hatten nämlich im vergangenen Februar eine Erhöhung der Straßenausbaubeiträge abgelehnt. Kritisiert wurde dabei das gesamte Vorgehen der städtischen Verwaltung. Die hatte den Antrag zum Widerspruch zwar kurz nach der Februarsitzung der Stadtvertretung vorbereitet, ihn jedoch nicht im Vorfeld der Sitzung vom Montag auf die Tagesordnung gehoben. Darin lag das gesamte Problem begründet.

Die Stadtvertreter erhielten erst unmittelbar vor der Sitzung über die Fakten Kenntnis. Es habe darum keine Zeit gegeben, sich in den Fraktionen darüber abzustimmen, kritisierten einige Stadtvertreter. Auf dieser Grundlage könne doch keine demokratische Entscheidung gefällt werden, betonten wiederum andere Abgeordnete.

Aufgrund des Widerstands zog Grevesmühlens Bürgermeister Ditz seinen Antrag schließlich zurück. Wann und ob das Papier wieder auf die Tagesordnung gerückt wird, bleibt abzuwarten.

ron

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