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Wismar G8-Gipfel findet jetzt im Bädermuseum statt
Mecklenburg Wismar G8-Gipfel findet jetzt im Bädermuseum statt
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00:00 03.06.2017
Silvana Rieck (2. von links) mit Inge Eichler (links), Marianne und Anja Münch, die dem Museum Ausstellungsstücke zur G8-Ausstellung bereitstellten. Quelle: Foto: Sabine Hügelland

Silvana Rieck, die Leiterin des Stadt-und Bädermuseums sagte bei ihrer Ansprache: „Das war der Gipfel!“. Damit eröffnete sie die neue Ausstellung: „Die Mächtigen der Welt in Heiligendamm – Impressionen vom G8-Gipfel 2007 im Stadt- und Bädermuseum.“

Den Organisatoren ist eine gute Jubiläums-Ausstellung gelungen, die einen dokumentarischen Rückblick auf die Zeit vom 6. bis 8. Juni 2007 wirft, dem 33. Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Acht. Zu sehen sind Fotografien, Karikaturen, Souvenirs, Infomaterial, die originalen Speisekarten der Gipfel-Menüs und ein Grafikzyklus von Armin Münch zum G8-Gipfel.

„45 Personen und Institutionen haben Ausstellungsstücke zur Verfügung gestellt“, zeigte sich Silvana Rieck erfreut. „Viele Bilder wie das vom Presse-Pavillon und anderes habe ich zum ersten Mal gesehen“, sagte sie. Zu den Grafiken von Armin Münch, der 2013 verstarb und der als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Zeichner MVs gilt, gibt es auch ein Buch im Museum zu erwerben. Seine Witwe und seine Tochter waren zur Ausstellungseröffnung anwesend. „Ich freue mich darüber und bin stolz“, sagte die Tochter Anja Münch. „Wir sind damals extra weggefahren“, sagte Inge Eichler, von der eine gefüllte Flasche Gipfelwein im Museum steht. „Ich möchte sie später für den guten Zweck versteigern“, lässt sie wissen. Die Exposition zeigt Polizeikolonnen, Gipfelgegner, friedliche Demonstranten und weniger friedliche. „Vieles haben wir ja gar nicht zu Gesicht bekommen“, so Silvana Rieck und verweist auf die Foto-Leihgaben des Rostockers Rainer Eckfeldt, der bei der Telekom arbeitet und damals direkt vor Ort war. „Wir haben nach dem Gipfel in Schwerin und Berlin angefragt, ob wir Souvenirs für unser Museum haben können“, berichtete Silvana Rieck. Zwei Kisten kamen tatsächlich an, wovon so einiges auch zu sehen ist.

„Die Ausstellung im Stadt- und Bädermuseum ist und soll keine politische Aufarbeitung des Ereignisses liefern, das war auch nicht beabsichtigt“, so die Leiterin. „Sie soll an die turbulenten Tage erinnern – an Tage, die Heiligendamm in den Fokus der Weltöffentlichkeit brachten, für unsere Stadt und die nähere Umgebung aber auch den Ausnahmezustand bedeuteten und für viele bis heute mit unvergesslichen Erlebnissen verbunden sind.“

Die Ausstellung ist bis zum 3. September zu erleben.

OZ

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