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Wismar Gadebuscher Band rockt Juroto-Festival
Mecklenburg Wismar Gadebuscher Band rockt Juroto-Festival
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00:05 01.08.2016
Die Band DonKanaille mit Jo, Dicki, Andy, Mauzi und Lampe (v. l.) aus Gadebusch spielte in Gallentin beim 15. Juroto-Festival. Quelle: Peter Täufel

Juroto – das steht für Jugend rockt für Toleranz. Das ist Punk, das ist Metal, das ist Hard, in jedem Fall aber Rock und damit laut. „Ja, das ist aber die einzige Musikrichtung, bei der man noch was sagen kann. Bei der man noch die Hoffnung hat, gehört zu werden“, sagt Jo von der Gruppe DonKanaille aus Gadebusch. Sie ist eine von elf Bands, die am Wochenende bei der 15. Auflage des JurotoMusikfestivals auf der großen Bühne im Bad Kleinener Ortsteil Gallentin am Schweriner See gespielt haben.

Noch zwei weitere sind in Nordwestmecklenburg zu Hause: Fuckingham Palace aus Wismar und Side’s of Unpleasant aus Grevesmühlen. Die anderen reisten aus Goldberg, Rostock, Lübeck, Hamburg, Berlin und Stuttgart an, die spanische Gruppe Santo Machango sogar aus Barcelona.

„Zwischen einer halben und einer Stunde dauern die Auftritte der Bands. Darum sind wir, was deren Anzahl betrifft etwas eingeschränkt“, erklärt Thomas Eutin, Pressebeauftragter vom Veranstalter JuRoTo e.V. und einer der etwa 30 ehrenamtlichen Helfer.

Juroto hat sich im Laufe der Jahre – angefangen hatte man 2002 in der Gaststätte Waldeck am Bahnhof in Bad Kleinen – zu einem ernst zu nehmenden Musikfestival entwickelt. Einem, das von vielen Seiten unterstützt wird. Zu den Förderern und Sponsoren gehören der Arbeitslosenverein, Ortsgruppe Bad Kleinen, die Gemeinde Bad Kleinen, der Landkreis Nordwestmecklenburg und zwei Unternehmen aus Wismar und Bobitz.

Am Ende kommen insgesamt fast 700 Besucher am Freitag- und Samstagabend zum Festival. „Und alles geht hier wieder ganz friedlich ab. Selbst im Camp nebenan. Obwohl wenig Platz ist, gibt es keinen Stress, rücken sie einfach enger zusammen“, sagt ein erfreuter Thomas Eutin. „Toleranz ist eben wichtig, in jeder Lebenssituation und jedem gegenüber. Mit einer Ausnahme: Gegenüber denen, die selbst intolerant sind, darf es keine Toleranz geben“, sagte „Lampe“, der bei DonKanaille Bassgitarre spielt mit Nachdruck.

Peter Täufel

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