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Gartenabfälle werden am Teich entsorgt

Gartenabfälle werden am Teich entsorgt

Zum Beitrag „Braune Tonne statt Gartenfeuer“ (OZ vom 22. Februar): „In Wismar hat sich das Verbot für das Verbrennen von Grünschnitt bewährt “ lautet ein Teil der ...

Zum Beitrag „Braune Tonne statt Gartenfeuer“ (OZ vom 22. Februar): „In Wismar hat sich das Verbot für das Verbrennen von Grünschnitt bewährt “ lautet ein Teil der Unterzeile zum Umgang mit Gartenabfällen. Abgesehen davon, dass ein Kleingärtner den Grünschnitt sicher nicht verbrennt, sondern kompostiert, ist es leider seit Jahren bei einigen Gartenfreunden des Kleingartenvereins „Hinter dem Mühlenteich“ eine unschöne Praxis geworden, Gartenabfälle – mitunter auch Müll und nicht kompostierbare Abfälle – am Ufer des Mühlenteichs zu entsorgen. Besonders im Frühjahr und im Herbst meinen sie, ihre Gärten auf diese Art zu verschönern, um gleichzeitig außerhalb ihrer Parzellen die Umwelt verschandeln zu müssen. Dieses egoistische Verhalten ist ein Umweltvergehen. Es widerspricht auch in grober Weise der Rahmengartenordnung gemäß Bundeskleingartengesetz und muss unterbunden bzw. vom Umweltamt geahndet werden, zumal der betreffende Bereich als Landschaftsschutzgebiet gekennzeichnet ist und durch die Stadt zusätzlich ein Verbotsschild aufgestellt wurde. Man sollte sich nicht vorschnell auf die Schulter klopfen, wenn 99,9 Prozent der Einwohner kein Feuer anzünden. Denn von „vorbildlichem“ Verhalten kann dann nicht mehr die Rede sein, wenn einige „schwarze Schafe“ unter den Kleingärtnern ihre Komposthaufen an das Seeufer verlegen.

So sind nicht nur die Feuer mit ihrem Rauch das Übel. Daher ist es nicht angebracht, lediglich nach Rauchfahnen über der Stadt Ausschau zu halten, um, wie behauptet wird, diese illegalen Gartenfeuer den Eigenheimbesitzern anzulasten.

Uwe Brunken, Wismar

OZ

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