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Wismar Gebühren über Grundsteuer zahlen
Mecklenburg Wismar Gebühren über Grundsteuer zahlen
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00:00 07.02.2018
Zierow

Bisher haben Grundstückseigentümer in Zierow immer einen Bescheid über die Gebühren des Wasser- und Bodenverbands (WBV) Wallensteingraben-Küste erhalten.

Das wird jetzt anders. Bei einer Enthaltung beschlossen die Gemeindevertreter: ab sofort werden die WBV-Gebühren mit der Grundsteuer erhoben. Ihr Satz wird entsprechend angehoben. Die Grundsteuer A (für land- und forstwirtschaftliche Betriebe) beträgt jetzt 495 Prozent, die Grundsteuer B für Grundstücke 356 Prozent, die Gewerbesteuer bleibt bei 380 Prozent. „Der Hintergrund für diese Entscheidung war, dass wir im Amt nur noch einen Bescheid erstellen müssen“, erklärte Bauamtsleiterin Maria Schultz. Dadurch würden Zeit und Kosten eingespart. „Zeit, weil wir die Bescheide nicht extra erstellen und die Satzung nicht mehr regelmäßig neu kalkulieren müssen. Kosten werden zum Beispiel bei dem Programm zur Berechnung, beim Personal, beim Porto und bei den Briefumschlägen gespart“, zählte Maria Schultz auf. Einwohner Wolfgang Thoms hatte Bedenken. Bisher sei alles transparent gewesen. „Durch den Bescheid habe ich gewusst, dass ich knapp fünf Euro pro Jahr an den Wasser- und Bodenverband zahlen musste. Das kann ich aus dem Grundsteuerbescheid nicht erkennen“, sagte er. Bürgermeister Franz-Josef Boge (parteilos) erklärte, zwar ließen sich die Gebühren für den WBV nicht eins zu eins auf die Grundsteuer übertragen. „Aber die Veränderungen sind für die meisten minimal“, versicherte er. Größere Steigerungen gebe es nur, weil der WBV Wallensteingraben-Küste seine Gebühren angehoben habe. Franz-Josef Boge betonte: „Im Grunde ändert sich nichts, außer dass es für die WBV-Gebühren keinen gesonderten Bescheid mehr gibt.“ Für den Bürgermeister hat die neue Vorgehensweise „auch eine gewisse Logik“ und er gehe davon aus, „dass die Bescheide auch rechtssicher sind“. Er erinnerte an einen Fall, bei dem jemand wegen zehn Cent gegen den Wasser- und Bodenverband geklagt hatte – woraufhin alle Gebührenbescheide kassiert worden waren und neu berechnet werden mussten. „Das hat unnötig Zeit und Geld gekostet“, so Boge.

Sylvia Kartheuser

OZ

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