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Wismar Geld für Angehörige von verstorbenen Feuerwehrleuten
Mecklenburg Wismar Geld für Angehörige von verstorbenen Feuerwehrleuten
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00:00 07.03.2013
Ursula Steinbrück leitet die Kameradschaftshilfe in Nordwestmecklenburg. Quelle: nw

Die 61-Jährige aus Schönberg ist seit dem Jahr 2005 Vorsitzende der Kameradschaftshilfe in Nordwestmecklenburg.

OSTSEE-ZEITUNG: Was ist unter Kameradschaftshilfe zu verstehen?

Ursula Steinbrück: Sie ist eine Einrichtung zur gegenseitigen Pflege der Kameradschaft und arbeitet nach dem Solidarprinzip. Im Sterbefall wird den Hinterbliebenen des verstorbenen Mitgliedes der Feuerwehr über die ersten Schwierigkeiten hinweggeholfen. Die Kameradschaftshilfe dient somit wohltätigen Zwecken. Sie ermöglicht die Mitgliedschaft einer gesamten Feuerwehr, aber auch einzelner Mitglieder.

OZ: Wie sieht die Hilfe konkret aus?

Steinbrück: Der Jahresbeitrag beträgt derzeit sechs Euro pro Kamerad. Der Auszahlungsbetrag beläuft sich auf 600 Euro pro Sterbefall. Immer wieder fragen Kameraden, die nicht der Hilfe angehören, bei denen aber ein Kamerad aus der Feuerwehr gestorben ist: Wie viel bekommen denn nun die Hinterbliebenen? Dann müssen wir leider sagen, dass der Verstorbene nicht Mitglied der Kameradschaftshilfe war und somit auch nichts gezahlt wird.

OZ: Welche Beträge wurden im vergangenen Jahr ausgezahlt?

Steinbrück: Keine. Leider gab es Sterbefälle, aber die Kameraden waren nicht Mitglied bei uns. Hinzugekommen sind 18 Mitglieder durch Neuaufnahme. Mit Stichtag 31. Dezember 2012 nutzten sieben freiwillige Feuerwehren und vier Einzelmitglieder die Kameradschaftshilfe. In Zahlen sind es 194 Mitglieder.

OZ: Also ist die Kasse gut gefüllt?

Steinbrück: Der Gesamtbestand beträgt knapp 16 400 Euro. Davon sind fast 13 500 Euro zinsbringend angelegt. Der Rest steht als Girobestand sofort zur Verfügung.

OZ: Wo gibt es weitere Informationen über die Hilfe?

Steinbrück: In der Geschäftsstelle des Kreisfeuerwehrverbandes in Warin, aber auch in der Informationsbroschüre, die von der Internetseite

www.kfv-nwm.de
abgerufen werden kann.

Interview: Norbert Wiaterek

OZ

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